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L - wie Langern

Eine kleine Bauerschaft hat viel zu erzählen

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Weißt du noch? Dieser Satz fällt oft, wenn Freunde sich nach langer Zeit treffen und war der Ausgangspunkt vieler Gespräche während meiner Recherche. Die Zukunft ist wichtig, doch Erinnerungen und Rückblicke sind ebenso bedeutend. Langern, meine Heimat, hat sich stark gewandelt. Neue Bewohner sind gekommen, haben sich eingelebt und Freundschaften geschlossen, ohne zu wissen, wie das Leben hier früher war. Im kleinen Laden von „Oma Neuhaus“ gab es frische Milch nicht im Tetrapack, sondern aus einem großen Behälter in die mitgebrachte Kanne. Erbsen und Bohnen wurden wie Zucker und Salz abgewogen, und im Lebensmittelgeschäft der Bäckerei Holz gab es Rübenkraut und Nachschub für Petroleumlampen. Nach dem Zweiten Weltkrieg existierten in Langern neun Handwerksbetriebe, heute ist keiner mehr in seiner ursprünglichen Form vorhanden. Tante-Emma-Läden, Schmieden, Gärtnereien und Bauunternehmen sind verschwunden. Nur die Betriebe von Norbert Jücker und Hubertus Hols bestehen noch. Wo einst über zehn Bauernhöfe das Leben sicherten, gibt es heute keinen, der von Getreideanbau lebt. Kühe, Schweine und Hühner sind rar geworden. Dieses Buch soll Erinnerungen bei den „Ur-Einwohnern“ wecken und den „Zugereisten“ einen Einblick in das frühere Leben in Langern geben. Helmut Holz

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L - wie Langern, Helmut Holz

Langue
Année de publication
2018
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Titre
L - wie Langern
Sous-titre
Eine kleine Bauerschaft hat viel zu erzählen
Langue
Allemand
Éditeur
Regio-Verl.
Publié
2018
ISBN10
3929158329
ISBN13
9783929158328
Séries
Description
Weißt du noch? Dieser Satz fällt oft, wenn Freunde sich nach langer Zeit treffen und war der Ausgangspunkt vieler Gespräche während meiner Recherche. Die Zukunft ist wichtig, doch Erinnerungen und Rückblicke sind ebenso bedeutend. Langern, meine Heimat, hat sich stark gewandelt. Neue Bewohner sind gekommen, haben sich eingelebt und Freundschaften geschlossen, ohne zu wissen, wie das Leben hier früher war. Im kleinen Laden von „Oma Neuhaus“ gab es frische Milch nicht im Tetrapack, sondern aus einem großen Behälter in die mitgebrachte Kanne. Erbsen und Bohnen wurden wie Zucker und Salz abgewogen, und im Lebensmittelgeschäft der Bäckerei Holz gab es Rübenkraut und Nachschub für Petroleumlampen. Nach dem Zweiten Weltkrieg existierten in Langern neun Handwerksbetriebe, heute ist keiner mehr in seiner ursprünglichen Form vorhanden. Tante-Emma-Läden, Schmieden, Gärtnereien und Bauunternehmen sind verschwunden. Nur die Betriebe von Norbert Jücker und Hubertus Hols bestehen noch. Wo einst über zehn Bauernhöfe das Leben sicherten, gibt es heute keinen, der von Getreideanbau lebt. Kühe, Schweine und Hühner sind rar geworden. Dieses Buch soll Erinnerungen bei den „Ur-Einwohnern“ wecken und den „Zugereisten“ einen Einblick in das frühere Leben in Langern geben. Helmut Holz