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Die Residenzstadt Wien an der Donau

Die Geschichte der Stadtbefestigung am Beispiel der Neutorbastion

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Das für Wien und seine Bewohner traumatisierende Ereignis der Ersten Türkenbelagerung im Jahr 1529 hatte den Beschluss Ferdinand I. zur Folge, die Stadtbefestigung gemäß dem neuesten Verteidigungskonzept, dem Bastionärsystem auszubauen. Der große finanzielle Aufwand ließ nur eine etappenweise Umsetzung zu: So entstanden im 16. Jahrhundert unter Hinzuziehung italienischer Fachleute elf Bollwerke und im folgenden Jahrhundert weitere Bastionen, Ravelins, ein gedeckter Weg und das Glacis. Nachdem Wien 1817 offiziell als Festungsstadt aufgelassen worden war und man Jahrzehnte später die Schleifung der Stadtbefestigung beschloss, bedeutete das auch das Ende für die Befestigung von Wien. Mit der ab dem Jahr 1858 einsetzenden Demolierung wurde Platz für die Bauten der sogenannten Gründerzeit geschaffen. Der interdisziplinäre Ansatz bei der Auswertung der archäologischen Dokumentation lässt ein vielschichtiges Bild vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert entstehen. • Aktuelle Forschungen zur Festungsgeschichte Wiens • Hohes Maß an Anschaulichkeit durch enge Verknüpfung von Text und Bild

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Die Residenzstadt Wien an der Donau, Ingrid Mader

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Année de publication
2018
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Titre
Die Residenzstadt Wien an der Donau
Sous-titre
Die Geschichte der Stadtbefestigung am Beispiel der Neutorbastion
Langue
Allemand
Publié
2018
Format
souple
Pages
464
ISBN10
379543307X
ISBN13
9783795433079
Séries
Description
Das für Wien und seine Bewohner traumatisierende Ereignis der Ersten Türkenbelagerung im Jahr 1529 hatte den Beschluss Ferdinand I. zur Folge, die Stadtbefestigung gemäß dem neuesten Verteidigungskonzept, dem Bastionärsystem auszubauen. Der große finanzielle Aufwand ließ nur eine etappenweise Umsetzung zu: So entstanden im 16. Jahrhundert unter Hinzuziehung italienischer Fachleute elf Bollwerke und im folgenden Jahrhundert weitere Bastionen, Ravelins, ein gedeckter Weg und das Glacis. Nachdem Wien 1817 offiziell als Festungsstadt aufgelassen worden war und man Jahrzehnte später die Schleifung der Stadtbefestigung beschloss, bedeutete das auch das Ende für die Befestigung von Wien. Mit der ab dem Jahr 1858 einsetzenden Demolierung wurde Platz für die Bauten der sogenannten Gründerzeit geschaffen. Der interdisziplinäre Ansatz bei der Auswertung der archäologischen Dokumentation lässt ein vielschichtiges Bild vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert entstehen. • Aktuelle Forschungen zur Festungsgeschichte Wiens • Hohes Maß an Anschaulichkeit durch enge Verknüpfung von Text und Bild