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Das unbekannte Kapitel

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Als preisgekrönter Autor, vor allem als Verfasser des Jugendromans Tschick, erlangte Wolfgang Herrndorf (1965-2013) 2010 eine bis heute ungebrochene Popularität. Sein Debütroman war acht Jahre zuvor erschienen, im Alter von 37 Jahren. Bis dahin hatte sich Herrndorf, der von 1987 bis 1993 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studiert hatte, vor allem einen Namen als Maler und Illustrator gemacht. Herrndorf hatte sich nach seinem Studium bei der Titanic als Zeichner beworben. Ein Jahrzehnt lang arbeitete Herrndorf für das Satiremagazin, später auch für den Tagesspiel sowie andere Blätter und Verlage als Illustrator, bevor er den Entschluss fasste, das Metier zu wechseln. ?Malen ist für mich wie Zahnarzt ohne Betäubung?, schrieb Herrndorf damals seinem Freund Frank Schulz.00Das Buch stellt erstmals in umfassender Weise Herrndorfs bildnerisches Werk vor, darunter Zeichnungen und Gemälde, freie und Auftragsarbeiten. Interviews mit Zeitgenossen und Kollegen geben Aufschluss über Herrndorfs künstlerische Arbeitsweise und Gedankenwelt. Sie zeichnen das Bild eines zurückgezogenen, melancholischen und über die Maße verunsicherten Künstlers, dem das Malen und Zeichnen, von Selbstzweifeln geplagt, zunehmend zur Qual wurde.

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Das unbekannte Kapitel, Wolfgang Herrndorf

Langue
Année de publication
2017
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Titre
Das unbekannte Kapitel
Langue
Allemand
Publié
2017
Pages
130
ISBN10
386206669X
ISBN13
9783862066698
Séries
Description
Als preisgekrönter Autor, vor allem als Verfasser des Jugendromans Tschick, erlangte Wolfgang Herrndorf (1965-2013) 2010 eine bis heute ungebrochene Popularität. Sein Debütroman war acht Jahre zuvor erschienen, im Alter von 37 Jahren. Bis dahin hatte sich Herrndorf, der von 1987 bis 1993 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studiert hatte, vor allem einen Namen als Maler und Illustrator gemacht. Herrndorf hatte sich nach seinem Studium bei der Titanic als Zeichner beworben. Ein Jahrzehnt lang arbeitete Herrndorf für das Satiremagazin, später auch für den Tagesspiel sowie andere Blätter und Verlage als Illustrator, bevor er den Entschluss fasste, das Metier zu wechseln. ?Malen ist für mich wie Zahnarzt ohne Betäubung?, schrieb Herrndorf damals seinem Freund Frank Schulz.00Das Buch stellt erstmals in umfassender Weise Herrndorfs bildnerisches Werk vor, darunter Zeichnungen und Gemälde, freie und Auftragsarbeiten. Interviews mit Zeitgenossen und Kollegen geben Aufschluss über Herrndorfs künstlerische Arbeitsweise und Gedankenwelt. Sie zeichnen das Bild eines zurückgezogenen, melancholischen und über die Maße verunsicherten Künstlers, dem das Malen und Zeichnen, von Selbstzweifeln geplagt, zunehmend zur Qual wurde.