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Kursbuch

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    Kein Fremder. Nirgends.Fremd zu sein, kann Segen und Fluch bedeuten. Es ist ein Segen, weil wir Individualität nur ausleben können, wenn wir fremd bleiben und in Ruhe gelassen werden können. Es ist ein Fluch, weil der Fremde nicht dazugehört und gerne für alles Schlechte verantwortlich gemacht wird. Ebenso paradox kommt der Rekurs aufs Fremde daher, weil wir oftmals in unseren Vorurteilen allzu viel über den Fremden wissen oder zu wissen glauben, sodass wir uns dabei erwischen, dass uns das vermeintlich Fremde oft vertrauter ist als das Eigene. Sich selbst kennenzulernen, bedeutet zudem, das eigene Fremde zu entdecken, zuzulassen und einzubeziehen. Im Prozess der Selbsterkenntnis wird aus dem Paradoxon von Fremd und Eigen eine Transgression vom Eigenen zum Fremden. In der Spannung dieser Fragen bewegt sich das 185. Kursbuch. Es fremdelt gewissermaßen damit, sich auf die klare Unterscheidung von Eigenem und Fremdem verlassen zu können. Vor allem in Bezug auf Flucht und Migration.Mit Beiträgen von Julia Kristeva, Alfred Hackensberger, Naika Foroutan, Bilal Tanweer, Mita Banerjee, Florian Beaudenon, Alan Posener, Armin Nassehi, Wolfgang Schmidbaruer, Thomas Kron, Pascal Berger und Gregor Dotzauer.

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    Langue
    Année de publication
    2016
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    Titre
    Kursbuch
    Langue
    Allemand
    Auteurs
    Publié
    2016
    Format
    souple
    Pages
    188
    ISBN10
    3946514006
    ISBN13
    9783946514008
    Séries
    Description
    Kein Fremder. Nirgends.Fremd zu sein, kann Segen und Fluch bedeuten. Es ist ein Segen, weil wir Individualität nur ausleben können, wenn wir fremd bleiben und in Ruhe gelassen werden können. Es ist ein Fluch, weil der Fremde nicht dazugehört und gerne für alles Schlechte verantwortlich gemacht wird. Ebenso paradox kommt der Rekurs aufs Fremde daher, weil wir oftmals in unseren Vorurteilen allzu viel über den Fremden wissen oder zu wissen glauben, sodass wir uns dabei erwischen, dass uns das vermeintlich Fremde oft vertrauter ist als das Eigene. Sich selbst kennenzulernen, bedeutet zudem, das eigene Fremde zu entdecken, zuzulassen und einzubeziehen. Im Prozess der Selbsterkenntnis wird aus dem Paradoxon von Fremd und Eigen eine Transgression vom Eigenen zum Fremden. In der Spannung dieser Fragen bewegt sich das 185. Kursbuch. Es fremdelt gewissermaßen damit, sich auf die klare Unterscheidung von Eigenem und Fremdem verlassen zu können. Vor allem in Bezug auf Flucht und Migration.Mit Beiträgen von Julia Kristeva, Alfred Hackensberger, Naika Foroutan, Bilal Tanweer, Mita Banerjee, Florian Beaudenon, Alan Posener, Armin Nassehi, Wolfgang Schmidbaruer, Thomas Kron, Pascal Berger und Gregor Dotzauer.