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Ki no Tsurayuki

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V. N. Goregljad (1932–2002), einer der wichtigsten sowjetischen Japanologen, nimmt uns auf eine Zeitreise in das japanische Altertum mit, in die frühe Heian-Zeit, eine Zeit der Hochblüte der japanischen Kultur. Eine Biografie über einen japanischen Dichter aus dem 9./10. Jahrhundert verlangt eine Begründung, zumal es sich dabei um eine Übersetzung aus dem Russischen handelt, und das Original schon 30 Jahre alt ist (1983). Eine erste Antwort könnte lauten, dass es keine einzige derartige Biografie in einer westlichen Sprache gibt, von V. N. Goregljads russischer Biografie abgesehen. Selbst die grundlegende japanische Ki no Tsurayuki-Biografie aus der Feder des bekannten Lyrikers und Literaturwissenschaftlers Ōoka Makoto (*1931) ist inzwischen über 40 Jahre alt (1973; erschienen in der Chikuma bunko-Serie des Verlags Chikuma Shobō). Die vorliegende Übersetzung schließt somit nicht nur eine Lücke, sondern sie kann auch als leicht zu lesende Einführung in die glänzende höfische Welt der Heian-Zeit gelesen werden, aus der später die großen Werke der sog. Hofdamen-Literatur hervorgehen, z. B. das Genji monogatari (Die Geschichte vom Prinzen Genji) oder das Makura no Sōshi (Das Kopfkissenbuch). (Aus der Einführung des Übersetzers)

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Ki no Tsurayuki, V. N. Goregljad

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2015
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