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Abaya

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Was als liebevolle Beziehung begann, verwandelte sich in eine Hölle aus Terror und Gewalt. Kerstin Wenzel und ihre vier Kinder erlebten, wie der Ehemann und Vater zum aggressiven Fundamentalisten wurde, der seinen Glauben über die Menschlichkeit stellte. Über acht Jahre lang wurden sie in den Vereinigten Arabischen Emiraten von Mohamed M. festgehalten und massiven Misshandlungen ausgesetzt, während deutsche Behörden nicht intervenierten. Ihre Flucht gelang schließlich auf abenteuerlichen Wegen. Kerstin lernte Mohamed M. als sympathischen und weltoffenen Syrer kennen, und bald folgte die Heirat. Doch während sie dachte, er besuche die Universität, fiel er immer tiefer in die fundamentalistische islamische Szene und wurde Salafist. Zunächst kaum merklich, zwang er bald seine Familie, unter ultrakonservativen Lebensregeln zu leben. Unter dem Vorwand eines „Urlaubs“ führte er sie in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo ihre Wohnung zum Gefängnis wurde. Trotz mehrfacher Hilferufe griffen die deutschen Behörden nicht ein. Mohamed M. nötigte die Frauen zum Schleier und misshandelte die Söhne. Ein Fluchtversuch nach Deutschland wäre rechtlich als Entführung angesehen worden, weshalb Kerstin vor Ort blieb. Nach Jahren der Tyrannei gelang schließlich mit Hilfe mutiger Unterstützer die Flucht nach Deutschland, doch Mohamed M. verfolgte sie auch dort.

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Abaya, Kerstin Wenzel

Langue
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2015
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5,0
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Titre
Abaya
Langue
Allemand
Éditeur
Heyne
Publié
2015
Format
rigide
Pages
304
ISBN10
3453200918
ISBN13
9783453200913
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Was als liebevolle Beziehung begann, verwandelte sich in eine Hölle aus Terror und Gewalt. Kerstin Wenzel und ihre vier Kinder erlebten, wie der Ehemann und Vater zum aggressiven Fundamentalisten wurde, der seinen Glauben über die Menschlichkeit stellte. Über acht Jahre lang wurden sie in den Vereinigten Arabischen Emiraten von Mohamed M. festgehalten und massiven Misshandlungen ausgesetzt, während deutsche Behörden nicht intervenierten. Ihre Flucht gelang schließlich auf abenteuerlichen Wegen. Kerstin lernte Mohamed M. als sympathischen und weltoffenen Syrer kennen, und bald folgte die Heirat. Doch während sie dachte, er besuche die Universität, fiel er immer tiefer in die fundamentalistische islamische Szene und wurde Salafist. Zunächst kaum merklich, zwang er bald seine Familie, unter ultrakonservativen Lebensregeln zu leben. Unter dem Vorwand eines „Urlaubs“ führte er sie in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo ihre Wohnung zum Gefängnis wurde. Trotz mehrfacher Hilferufe griffen die deutschen Behörden nicht ein. Mohamed M. nötigte die Frauen zum Schleier und misshandelte die Söhne. Ein Fluchtversuch nach Deutschland wäre rechtlich als Entführung angesehen worden, weshalb Kerstin vor Ort blieb. Nach Jahren der Tyrannei gelang schließlich mit Hilfe mutiger Unterstützer die Flucht nach Deutschland, doch Mohamed M. verfolgte sie auch dort.