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Wiederentdeckt - Psychoanalytikerinnen in Berlin

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Obwohl Frauen bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur psychoanalytischen Bewegung gehörten, sind nur wenige von ihnen bekannt. Dieses Buch präsentiert 16 Psychoanalytikerinnen aus verschiedenen tiefenpsychologischen Richtungen, darunter Steff und Berta Borstein, Ada Müller-Braunschweig, Margarete Seiff und andere. Die Kurzbiographien sind aus verschiedenen Perspektiven lesenswert: Sie tragen zur Geschichte der „Laienanalyse“ in Berlin bei, ergänzen Standardwerke zur Psychologie und Psychoanalyse im Nationalsozialismus und dienen als Nachschlagewerk zur psychoanalytischen Biographieforschung. Zudem bieten sie eine Art Ahnenforschung für die Psychoanalyse „in weiblicher Linie“. Die Porträts bewahren respektvoll und verständnisvoll die Lebenswege der Analytikerinnen, ohne in Hagiographie zu verfallen. Der Titel „Wiederentdeckt“ spiegelt das Erlebnis beim Lesen wider, da individuelle Schicksale und das sich entfaltende Netz analytischer Verbindungen sichtbar werden. Die umfassenden Recherchen der Autorin sind beeindruckend, und besonders faszinierend ist, wie sie mit psychoanalytischem Geschick die Äußerungen der Frauen zitiert, um deren Persönlichkeiten und Beziehungen eindrucksvoll zu charakterisieren. Ein interessantes Buch, das eine Lücke füllt und wertvolle Einblicke in bisher verborgene Wurzeln der psychoanalytischen Bewegung bietet.

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Wiederentdeckt - Psychoanalytikerinnen in Berlin, Christiane Ludwig-Körner

Langue
Année de publication
2014
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Langue
Allemand
Publié
2014
Format
souple
Pages
288
ISBN10
3837923681
ISBN13
9783837923681
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Obwohl Frauen bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur psychoanalytischen Bewegung gehörten, sind nur wenige von ihnen bekannt. Dieses Buch präsentiert 16 Psychoanalytikerinnen aus verschiedenen tiefenpsychologischen Richtungen, darunter Steff und Berta Borstein, Ada Müller-Braunschweig, Margarete Seiff und andere. Die Kurzbiographien sind aus verschiedenen Perspektiven lesenswert: Sie tragen zur Geschichte der „Laienanalyse“ in Berlin bei, ergänzen Standardwerke zur Psychologie und Psychoanalyse im Nationalsozialismus und dienen als Nachschlagewerk zur psychoanalytischen Biographieforschung. Zudem bieten sie eine Art Ahnenforschung für die Psychoanalyse „in weiblicher Linie“. Die Porträts bewahren respektvoll und verständnisvoll die Lebenswege der Analytikerinnen, ohne in Hagiographie zu verfallen. Der Titel „Wiederentdeckt“ spiegelt das Erlebnis beim Lesen wider, da individuelle Schicksale und das sich entfaltende Netz analytischer Verbindungen sichtbar werden. Die umfassenden Recherchen der Autorin sind beeindruckend, und besonders faszinierend ist, wie sie mit psychoanalytischem Geschick die Äußerungen der Frauen zitiert, um deren Persönlichkeiten und Beziehungen eindrucksvoll zu charakterisieren. Ein interessantes Buch, das eine Lücke füllt und wertvolle Einblicke in bisher verborgene Wurzeln der psychoanalytischen Bewegung bietet.