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Die Herrschaft der Fürsten

Macht, Zivilcourage und Demokratie in Südtirol

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Im Fürstentum Südtirol beschreibt Hubert Frasnelli mit scharfem, ironischem Blick die jahrzehntelange Machtumklammerung zwischen zwei Fürsten: dem mächtigen Fürst Nummer 0 vom Athesia-Verlag und dem scheidenden Fürst Nummer 2, dem Landeshauptmann. Frasnellis Analyse erfolgt aus der Perspektive eines Außenseiters, der durch seine langjährige Tätigkeit als Spitzenpolitiker der Südtiroler Volkspartei präzise Einblicke in die subtilen Machtmechanismen erhält. Seine politische Unabhängigkeit bewahrt ihm jedoch eine kritische Distanz. In der aktualisierten Neuauflage seines 2000 erstmals veröffentlichten Werkes skizziert er Entwicklungslinien und vergessene Richtungsentscheidungen der Südtiroler Mehrheitspartei, die bereits gegenwärtige Erosionserscheinungen ankündigen. Südtirol, mit seiner viel gelobten Autonomie, wird als Spielfeld feudal-medialer Machtkartelle dargestellt. Frasnelli analysiert die Herrschaft der Fürsten als präzise und lebendig und zeigt auf, dass die aktuellen Skandale nicht als Pannen, sondern als Folgen einer Machthybris erscheinen, die interne Kritik unterdrückt, Opposition klein hält und demokratische Entwicklungen lähmt.

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Die Herrschaft der Fürsten, Hubert Frasnelli

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2000
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Sous-titre
Macht, Zivilcourage und Demokratie in Südtirol
Langue
Allemand
Éditeur
Wieser
Publié
2000
Format
rigide
Pages
290
ISBN10
385129324X
ISBN13
9783851293241
Séries
Description
Im Fürstentum Südtirol beschreibt Hubert Frasnelli mit scharfem, ironischem Blick die jahrzehntelange Machtumklammerung zwischen zwei Fürsten: dem mächtigen Fürst Nummer 0 vom Athesia-Verlag und dem scheidenden Fürst Nummer 2, dem Landeshauptmann. Frasnellis Analyse erfolgt aus der Perspektive eines Außenseiters, der durch seine langjährige Tätigkeit als Spitzenpolitiker der Südtiroler Volkspartei präzise Einblicke in die subtilen Machtmechanismen erhält. Seine politische Unabhängigkeit bewahrt ihm jedoch eine kritische Distanz. In der aktualisierten Neuauflage seines 2000 erstmals veröffentlichten Werkes skizziert er Entwicklungslinien und vergessene Richtungsentscheidungen der Südtiroler Mehrheitspartei, die bereits gegenwärtige Erosionserscheinungen ankündigen. Südtirol, mit seiner viel gelobten Autonomie, wird als Spielfeld feudal-medialer Machtkartelle dargestellt. Frasnelli analysiert die Herrschaft der Fürsten als präzise und lebendig und zeigt auf, dass die aktuellen Skandale nicht als Pannen, sondern als Folgen einer Machthybris erscheinen, die interne Kritik unterdrückt, Opposition klein hält und demokratische Entwicklungen lähmt.