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Erlebnispädagogische Settings und Selbstkonzept

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Die Studie untersucht zwei erlebnispädagogische Settings, die im deutschsprachigen Raum häufig Anwendung finden: Kurzzeit-Settings, die über fünf Tage in der Natur von professionellen Veranstaltern durchgeführt werden, und lokale Kurse an Schulen, die auf einer modifizierten Form von Project Adventure basieren. Mithilfe der Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN) wird analysiert, wie sich die jugendlichen Teilnehmer dieser Settings hinsichtlich ihrer Selbstkonzeptentwicklung unterscheiden. Der Theorieteil beleuchtet die Erlebnispädagogik und deren Wirkmodelle sowie relevante Selbstkonzept-Theorien. Besonders fokussiert wird Baumeisters Konzept des „Puzzle of low self-regard“, das beschreibt, wie Personen mit geringem Selbstwertgefühl dieses aktiv aufrechterhalten. In der quasiexperimentellen Feldstudie wurden auch acht Monate nach Projektende Daten erhoben, um mögliche langfristige Effekte zu erfassen. Nach der Diskussion der Ergebnisse für die erlebnispädagogische Praxis werden Ansatzpunkte für die theoretische Weiterentwicklung des Forschungsbereichs aufgezeigt. Die Wirksamkeitstheorie der Erlebnispädagogik, insbesondere im Kontext von Grawes Überlegungen zur Psychotherapie, wird besonders berücksichtigt. Hierbei zeigt sich, dass das Konzept des „impliziten Selbstwertgefühls“ als Erklärungsansatz für die indirekte Wirkung der Erlebnispädagogik dient und zahlreiche weitere Ansatzpunkte für Theorie und Praxis bietet.

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Erlebnispädagogische Settings und Selbstkonzept, Dan Fandrey

Langue
Année de publication
2013
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Titre
Erlebnispädagogische Settings und Selbstkonzept
Langue
Allemand
Éditeur
Kovač
Publié
2013
Format
souple
ISBN10
3830068840
ISBN13
9783830068846
Séries
Description
Die Studie untersucht zwei erlebnispädagogische Settings, die im deutschsprachigen Raum häufig Anwendung finden: Kurzzeit-Settings, die über fünf Tage in der Natur von professionellen Veranstaltern durchgeführt werden, und lokale Kurse an Schulen, die auf einer modifizierten Form von Project Adventure basieren. Mithilfe der Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN) wird analysiert, wie sich die jugendlichen Teilnehmer dieser Settings hinsichtlich ihrer Selbstkonzeptentwicklung unterscheiden. Der Theorieteil beleuchtet die Erlebnispädagogik und deren Wirkmodelle sowie relevante Selbstkonzept-Theorien. Besonders fokussiert wird Baumeisters Konzept des „Puzzle of low self-regard“, das beschreibt, wie Personen mit geringem Selbstwertgefühl dieses aktiv aufrechterhalten. In der quasiexperimentellen Feldstudie wurden auch acht Monate nach Projektende Daten erhoben, um mögliche langfristige Effekte zu erfassen. Nach der Diskussion der Ergebnisse für die erlebnispädagogische Praxis werden Ansatzpunkte für die theoretische Weiterentwicklung des Forschungsbereichs aufgezeigt. Die Wirksamkeitstheorie der Erlebnispädagogik, insbesondere im Kontext von Grawes Überlegungen zur Psychotherapie, wird besonders berücksichtigt. Hierbei zeigt sich, dass das Konzept des „impliziten Selbstwertgefühls“ als Erklärungsansatz für die indirekte Wirkung der Erlebnispädagogik dient und zahlreiche weitere Ansatzpunkte für Theorie und Praxis bietet.