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Meditation

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Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Meditation hat entscheidend dazu beigetragen, dass sie als bewusstseinsverändernde Übungspraxis einen dominanten Stellenwert im Kanon der Verfahren zur systematischen Introspektion und Vertiefung der Selbsterkenntnis errungen hat. Die wissenschaftlichen Erforschung zeigte, dass vor allem die dem Buddhismus entstammenden Meditationsweisen an biologisch verankerte mentale Prozesse anknüpfen, einen Sitz im Leben haben und mit ihren Übungsvorschriften sehr verhaltensbezogen vorgehen. Dies erlaubt eine Transformation und Einbettung der meditativen Verfahren und ihrer Übungselemente in Konzepte der modernen Psychologie und Hirnforschung. Wie die neurowissenschaftlichen Befunde zeigen, sind es hauptsächlich Prozesse der Aufmerksamkeitsmodulation und Emotionsregulation, die durch diese Verfahren in Gang gesetzt werden. Die wissenschaftliche Fundierung hat außerdem im vergangenen Jahrzehnt wesentlich dazu beigetragen, dass sich Meditationstechniken heute einer breiteren gesellschaftlichen Akzeptanz erfreuen als zuvor und Eingang in die klinisch-psychologische Versorgung von Patienten mit verschiedenen Störungen und Erkrankungen gefunden haben.

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Meditation, Dieter Vaitl

Langue
Année de publication
2012
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Titre
Meditation
Langue
Allemand
Éditeur
Steiner
Publié
2012
Pages
60
ISBN10
3515102868
ISBN13
9783515102865
Séries
Description
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Meditation hat entscheidend dazu beigetragen, dass sie als bewusstseinsverändernde Übungspraxis einen dominanten Stellenwert im Kanon der Verfahren zur systematischen Introspektion und Vertiefung der Selbsterkenntnis errungen hat. Die wissenschaftlichen Erforschung zeigte, dass vor allem die dem Buddhismus entstammenden Meditationsweisen an biologisch verankerte mentale Prozesse anknüpfen, einen Sitz im Leben haben und mit ihren Übungsvorschriften sehr verhaltensbezogen vorgehen. Dies erlaubt eine Transformation und Einbettung der meditativen Verfahren und ihrer Übungselemente in Konzepte der modernen Psychologie und Hirnforschung. Wie die neurowissenschaftlichen Befunde zeigen, sind es hauptsächlich Prozesse der Aufmerksamkeitsmodulation und Emotionsregulation, die durch diese Verfahren in Gang gesetzt werden. Die wissenschaftliche Fundierung hat außerdem im vergangenen Jahrzehnt wesentlich dazu beigetragen, dass sich Meditationstechniken heute einer breiteren gesellschaftlichen Akzeptanz erfreuen als zuvor und Eingang in die klinisch-psychologische Versorgung von Patienten mit verschiedenen Störungen und Erkrankungen gefunden haben.