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Häresie und Wissenschaft

Eine Genealogie der paracelsischen Alchemie

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Diese kulturgeschichtliche Studie analysiert den wissenschaftlichen Gehalt der Alchemie des Paracelsus, sie zeigt deren historische Kontexte auf und benennt zugleich Improvisationen über die paracelsische Thematik, die bis in die Gegenwart reichen. In der kultur- und wissensgeschichtlichen Monographie werden Funktionsweise und Selbstlegitimierung der paracelsischen Alchemie untersucht. Es werden erstmals detailliert theoretische sowie praktische Zusammenhänge zwischen den naturkundlichen und den religiösen (pseudo-)paracelsischen Aussagen aufgezeigt, die selbst die Materialkultur der Alchemie prägten. Durch die Methode der Genealogie kommen zudem Abgrenzungs- und Aneignungsbewegungen zur Darstellung, in denen diese Alchemie – als Häresie, Pseudowissenschaft oder aber naturnäheres Wissen – vom scholastischen Universitätswissen sowie vom aufgeklärten und modernen Wissen unterschieden bzw. vereinnahmt worden ist.

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Häresie und Wissenschaft, Ute Frietsch

Langue
Année de publication
2013
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Titre
Häresie und Wissenschaft
Sous-titre
Eine Genealogie der paracelsischen Alchemie
Langue
Allemand
Éditeur
Fink
Publié
2013
Format
rigide
Pages
474
ISBN10
3770554337
ISBN13
9783770554331
Séries
Description
Diese kulturgeschichtliche Studie analysiert den wissenschaftlichen Gehalt der Alchemie des Paracelsus, sie zeigt deren historische Kontexte auf und benennt zugleich Improvisationen über die paracelsische Thematik, die bis in die Gegenwart reichen. In der kultur- und wissensgeschichtlichen Monographie werden Funktionsweise und Selbstlegitimierung der paracelsischen Alchemie untersucht. Es werden erstmals detailliert theoretische sowie praktische Zusammenhänge zwischen den naturkundlichen und den religiösen (pseudo-)paracelsischen Aussagen aufgezeigt, die selbst die Materialkultur der Alchemie prägten. Durch die Methode der Genealogie kommen zudem Abgrenzungs- und Aneignungsbewegungen zur Darstellung, in denen diese Alchemie – als Häresie, Pseudowissenschaft oder aber naturnäheres Wissen – vom scholastischen Universitätswissen sowie vom aufgeklärten und modernen Wissen unterschieden bzw. vereinnahmt worden ist.