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Gewalt und Ehre

Ehrbezogene Gewalt aus der Täterperspektive

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In den zahlreichen Berichten und wissenschaftlichen Arbeiten über ehrbezogene Gewalt wird meist die Opferperspektive eingenommen. Ohne Frage ist dies nützlich und notwendig, doch gehört zur ehrbezogenen Gewalt auch die andere Seite. Die Seite derjenigen, die im Namen der Ehre Gewalt ausgeübt haben. Mittels qualitativer Interviews wird in diesem Buch das Ziel verfolgt, konservative Vorstellungen türkischer Männer über die Rollenteilung zwischen Mann und Frau, über innerfamiliäre Gewaltpraxis und Geschlechterehre zu rekonstruieren. Es wird herausgearbeitet, was Männer, die im Namen der Ehre Gewalt ausüben, unter Ehre verstehen. Welche Verhaltensweisen werden von ihnen als Ehrverletzung gedeutet und wie wäre eine Ehrverletzung nach deren Meinung zu bestrafen? Aus den Gesprächen mit den Männern läßt sich schließen, was ihr Leben prägt und wo präventiver Handlungsbedarf besteht.

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Gewalt und Ehre, Sayime Erben

Langue
Année de publication
2012
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Titre
Gewalt und Ehre
Sous-titre
Ehrbezogene Gewalt aus der Täterperspektive
Langue
Allemand
Éditeur
Centaurus
Publié
2012
Format
souple
Pages
116
ISBN10
3862261468
ISBN13
9783862261468
Séries
Mots clés
Criminalistique
Description
In den zahlreichen Berichten und wissenschaftlichen Arbeiten über ehrbezogene Gewalt wird meist die Opferperspektive eingenommen. Ohne Frage ist dies nützlich und notwendig, doch gehört zur ehrbezogenen Gewalt auch die andere Seite. Die Seite derjenigen, die im Namen der Ehre Gewalt ausgeübt haben. Mittels qualitativer Interviews wird in diesem Buch das Ziel verfolgt, konservative Vorstellungen türkischer Männer über die Rollenteilung zwischen Mann und Frau, über innerfamiliäre Gewaltpraxis und Geschlechterehre zu rekonstruieren. Es wird herausgearbeitet, was Männer, die im Namen der Ehre Gewalt ausüben, unter Ehre verstehen. Welche Verhaltensweisen werden von ihnen als Ehrverletzung gedeutet und wie wäre eine Ehrverletzung nach deren Meinung zu bestrafen? Aus den Gesprächen mit den Männern läßt sich schließen, was ihr Leben prägt und wo präventiver Handlungsbedarf besteht.