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Kronen und Kopfputz von Königsfrauen im Neuen Reich

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Kronen und Diademe sind essentielle Elemente der königlichen und göttlichen Ikonographie im Alten Ägypten, die König, Königin oder Gottheit visuell vom Rest der Menschheit abheben. Sie sind nicht nur Kennzeichen göttlicher oder königlicher Identität, sondern besitzen einen besonderen Status als mächtige, eigenständige Wesen, die dem König von den Göttern verliehen werden. Diese Kronen, oft mit dem Sonnengott Re verbunden, haben eine abwehrende Funktion gegen Übel und sichern die Kontinuität des Königtums. Zudem genießen sie einen eigenen Kult und werden in Texten verherrlicht. Die Kraft der Kronen zeigt sich im Epitheton Werethekau, das im Neuen Reich sogar als eigenständige Gottheit verehrt wird. Obwohl Ägyptologen bereits zuvor die Kronen der Pharaonen in verschiedenen Kontexten behandelt hatten, wurde die erste Monographie zu diesem Thema erst 1937 veröffentlicht, die jedoch die Kronen der Königinnen und Prinzessinnen ausschloss. Diese wurden in weiteren Veröffentlichungen nur sporadisch behandelt. Die Monographie über Patterns of Queenship in Ancient Egyptian Myth and History behandelt die Ikonographie der Königsfrauen ebenfalls nur unzureichend. Es mangelt an umfassenden Referenzwerken zu den Kronen der Königsfrauen im Neuen Reich, was den Anstoß für eine systematische Untersuchung dieses Themas gab, da die älteren Epochen nur begrenztes ikonographisches Material bieten.

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Kronen und Kopfputz von Königsfrauen im Neuen Reich, Eva Barbara Althoff

Langue
Année de publication
2009
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Titre
Kronen und Kopfputz von Königsfrauen im Neuen Reich
Langue
Allemand
Éditeur
Gerstenberg
Publié
2009
Format
rigide
Pages
279
ISBN10
3806787352
ISBN13
9783806787351
Séries
Description
Kronen und Diademe sind essentielle Elemente der königlichen und göttlichen Ikonographie im Alten Ägypten, die König, Königin oder Gottheit visuell vom Rest der Menschheit abheben. Sie sind nicht nur Kennzeichen göttlicher oder königlicher Identität, sondern besitzen einen besonderen Status als mächtige, eigenständige Wesen, die dem König von den Göttern verliehen werden. Diese Kronen, oft mit dem Sonnengott Re verbunden, haben eine abwehrende Funktion gegen Übel und sichern die Kontinuität des Königtums. Zudem genießen sie einen eigenen Kult und werden in Texten verherrlicht. Die Kraft der Kronen zeigt sich im Epitheton Werethekau, das im Neuen Reich sogar als eigenständige Gottheit verehrt wird. Obwohl Ägyptologen bereits zuvor die Kronen der Pharaonen in verschiedenen Kontexten behandelt hatten, wurde die erste Monographie zu diesem Thema erst 1937 veröffentlicht, die jedoch die Kronen der Königinnen und Prinzessinnen ausschloss. Diese wurden in weiteren Veröffentlichungen nur sporadisch behandelt. Die Monographie über Patterns of Queenship in Ancient Egyptian Myth and History behandelt die Ikonographie der Königsfrauen ebenfalls nur unzureichend. Es mangelt an umfassenden Referenzwerken zu den Kronen der Königsfrauen im Neuen Reich, was den Anstoß für eine systematische Untersuchung dieses Themas gab, da die älteren Epochen nur begrenztes ikonographisches Material bieten.