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Weggewiesen 1938

Vom Gestern ins Heute geholte Schicksale jüdischer Schüler und Schülerinnen am Realgymnasium Wien 7

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Der 28. April 1938 markierte einen drastischen Einschnitt für die jüdischen SchülerInnen des Wiener Gymnasiums Kandlgasse, als sie auf Weisung des Wiener Stadtschulrats nach dem 'Anschluss' Österreichs an Hitler-Deutschland von der Schule vertrieben wurden. Viele von ihnen mussten in so genannte 'Judenschulen' gehen und sahen einer ungewissen Zukunft entgegen, die im schlimmsten Fall mit ihrer Ermordung in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager enden konnte. Jahrzehntelang blieb dieses dunkle Kapitel der Schulgeschichte unbeachtet, bis 2008, anlässlich des 100-jährigen Bestehens, eine sechste Klasse unter Anleitung ihrer LehrerInnen begann, die Ereignisse von 1938 aufzuarbeiten. Die ProjektbetreiberInnen konnten 16 der 97 damals vertriebenen SchülerInnen ausfindig machen, die heute weltweit leben, darunter der Komponist und Schriftsteller Georg Kreisler. Das Buch dokumentiert den emotionalen Kontakt, der sich entwickelte, sowie verschiedene Verarbeitungsformen. Beiträge namhafter österreichischer WissenschaftlerInnen stellen die Dokumentation in einen größeren historischen Kontext und bieten Raum für fachdidaktische Überlegungen zu den Herausforderungen und Grenzen von Projekten zur Zeitgeschichte und 'Vergangenheitsbewältigung'. Es liefert erhellende Einblicke in die Geschichte des Wiener Gymnasiums und die zögerliche Aufarbeitung in der Zweiten Republik und regt zur Auseinandersetzung mit dem Thema an anderen Schu

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Weggewiesen 1938, Vera Karin Cerha

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2010
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Titre
Weggewiesen 1938
Sous-titre
Vom Gestern ins Heute geholte Schicksale jüdischer Schüler und Schülerinnen am Realgymnasium Wien 7
Langue
Allemand
Éditeur
Löcker
Publié
2010
Format
souple
Pages
270
ISBN10
3854095252
ISBN13
9783854095255
Séries
Description
Der 28. April 1938 markierte einen drastischen Einschnitt für die jüdischen SchülerInnen des Wiener Gymnasiums Kandlgasse, als sie auf Weisung des Wiener Stadtschulrats nach dem 'Anschluss' Österreichs an Hitler-Deutschland von der Schule vertrieben wurden. Viele von ihnen mussten in so genannte 'Judenschulen' gehen und sahen einer ungewissen Zukunft entgegen, die im schlimmsten Fall mit ihrer Ermordung in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager enden konnte. Jahrzehntelang blieb dieses dunkle Kapitel der Schulgeschichte unbeachtet, bis 2008, anlässlich des 100-jährigen Bestehens, eine sechste Klasse unter Anleitung ihrer LehrerInnen begann, die Ereignisse von 1938 aufzuarbeiten. Die ProjektbetreiberInnen konnten 16 der 97 damals vertriebenen SchülerInnen ausfindig machen, die heute weltweit leben, darunter der Komponist und Schriftsteller Georg Kreisler. Das Buch dokumentiert den emotionalen Kontakt, der sich entwickelte, sowie verschiedene Verarbeitungsformen. Beiträge namhafter österreichischer WissenschaftlerInnen stellen die Dokumentation in einen größeren historischen Kontext und bieten Raum für fachdidaktische Überlegungen zu den Herausforderungen und Grenzen von Projekten zur Zeitgeschichte und 'Vergangenheitsbewältigung'. Es liefert erhellende Einblicke in die Geschichte des Wiener Gymnasiums und die zögerliche Aufarbeitung in der Zweiten Republik und regt zur Auseinandersetzung mit dem Thema an anderen Schu