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Pop science

Essays zur Wissenschaftskultur

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Wissenschaft in Fernsehen, Quiz und Feuilleton zeigt, wie sich die Popularisierung von Expertenwissen unter den aktuellen wirtschaftlichen, medialen und kulturellen Bedingungen gewandelt hat. Die (Natur-)Wissenschaften, gestärkt durch ihre Erfolge, beanspruchen zunehmend das traditionelle Terrain der Religion in Bezug auf Welterklärung und Sinnstiftung. Gleichzeitig integrieren sie sich mehr und mehr in die Unterhaltungsindustrie und entwickeln sich zu einer Form der «Pop Science». Wissen allein ist nicht mehr ausreichend; es muss inszeniert und Aufmerksamkeit erregt werden. Aufmerksamkeit ist das gefragte Gut in einem täglichen Wettkampf, und auch die Forschung muss ihre Ansprüche mediengerecht anpassen. Die versammelten Texte können als Pop Science betrachtet werden, da sie sich im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Alltag bewegen. Sie fungieren jedoch auch als kritische Stimmen, die die Begeisterung für den aktuellen Wissenschafts- und Technikbetrieb auf ein menschliches Maß zurückführen. In diesen Essays wird versucht, das richtige Maß in den vielfältigen, oft entmenschlichten Horizonten von Technik, Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft zu finden.

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Pop science, Eduard Kaeser

Langue
Année de publication
2009
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Titre
Pop science
Sous-titre
Essays zur Wissenschaftskultur
Langue
Allemand
Éditeur
Schwabe
Publié
2009
Format
souple
Pages
179
ISBN10
3796526071
ISBN13
9783796526077
Séries
Description
Wissenschaft in Fernsehen, Quiz und Feuilleton zeigt, wie sich die Popularisierung von Expertenwissen unter den aktuellen wirtschaftlichen, medialen und kulturellen Bedingungen gewandelt hat. Die (Natur-)Wissenschaften, gestärkt durch ihre Erfolge, beanspruchen zunehmend das traditionelle Terrain der Religion in Bezug auf Welterklärung und Sinnstiftung. Gleichzeitig integrieren sie sich mehr und mehr in die Unterhaltungsindustrie und entwickeln sich zu einer Form der «Pop Science». Wissen allein ist nicht mehr ausreichend; es muss inszeniert und Aufmerksamkeit erregt werden. Aufmerksamkeit ist das gefragte Gut in einem täglichen Wettkampf, und auch die Forschung muss ihre Ansprüche mediengerecht anpassen. Die versammelten Texte können als Pop Science betrachtet werden, da sie sich im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Alltag bewegen. Sie fungieren jedoch auch als kritische Stimmen, die die Begeisterung für den aktuellen Wissenschafts- und Technikbetrieb auf ein menschliches Maß zurückführen. In diesen Essays wird versucht, das richtige Maß in den vielfältigen, oft entmenschlichten Horizonten von Technik, Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft zu finden.