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Warum Affen für die Liebe zahlen

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Schon in seinem jüngsten Bestseller Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen hat Jörg Zittlau nachgewiesen, dass die Tierwelt alles andere als vollkommen ist. Doch die Pannenstatistik unserer Fauna weist noch viel mehr Macken und Marotten auf. So kann sich der Ziesel nach dem Winterschlaf an nichts mehr erinnern, was in seinem Leben zuvor geschah, während der Regenwurm sich ausgerechnet beim Sex zum willfährigen Opfer von Vögeln macht. Männliche Krähen stoßen beim Schauflug für die Angebetete tollpatschig mit Rivalen zusammen und die Meerechse ignoriert vor lauter Coolness selbst den Feind in unmittelbarer Nähe - bis es zu spät ist. Witzig und kenntnisreich präsentiert Jörg Zittlau Verhaltensweisen, die dem Fortleben in der Evolution nicht gerade förderlich sind. Tröstlich für uns: Irren ist eben nicht nur menschlich, sondern auch tierisch. Und offensichtlich kann man selbst mit haarsträubenden Schwächen durchs Leben kommen.

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Warum Affen für die Liebe zahlen, Jörg Zittlou

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2008
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Langue
Allemand
Éditeur
Ullstein
Publié
2008
Format
rigide
ISBN10
3550087446
ISBN13
9783550087448
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
2,9 sur 5
Description
Schon in seinem jüngsten Bestseller Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen hat Jörg Zittlau nachgewiesen, dass die Tierwelt alles andere als vollkommen ist. Doch die Pannenstatistik unserer Fauna weist noch viel mehr Macken und Marotten auf. So kann sich der Ziesel nach dem Winterschlaf an nichts mehr erinnern, was in seinem Leben zuvor geschah, während der Regenwurm sich ausgerechnet beim Sex zum willfährigen Opfer von Vögeln macht. Männliche Krähen stoßen beim Schauflug für die Angebetete tollpatschig mit Rivalen zusammen und die Meerechse ignoriert vor lauter Coolness selbst den Feind in unmittelbarer Nähe - bis es zu spät ist. Witzig und kenntnisreich präsentiert Jörg Zittlau Verhaltensweisen, die dem Fortleben in der Evolution nicht gerade förderlich sind. Tröstlich für uns: Irren ist eben nicht nur menschlich, sondern auch tierisch. Und offensichtlich kann man selbst mit haarsträubenden Schwächen durchs Leben kommen.