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Kalte Heimat

Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945

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Andreas Kossert bricht mit diesem Buch ein Tabu und erschüttert den Mythos der gelungenen Integration der Vertriebenen nach 1945. Er bietet ein realistisches Bild der schwierigen Lebensumstände der Menschen im 'Wirtschaftswunderland'. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen über 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten, vorwiegend in die westlichen Besatzungszonen. Die Überlebenden von Flucht und Vertreibung fühlten sich von ihren Landsleuten nicht aufgenommen, sondern ausgegrenzt. Während viele alles verloren hatten, sahen sich die anderen dem massiven Zustrom der 'Fremden' gegenüber, was das soziale Gefüge Restdeutschlands auf den Kopf stellte. Vorurteile und der Neid, der mit dem Lastenausgleich einherging, schufen einen tiefen Graben in der Gesellschaft. Dennoch wären ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, die wirtschaftlichen Erfolge der Bundesrepublik nicht möglich gewesen; sie waren ein entscheidender Motor der Modernisierung. Während sie politisch umworben wurden, blieben sie mit ihren Traumata oft allein. Kossert hat die Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet diesen blinden Fleck in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er beschreibt eindrucksvoll die Erfahrungen der Entwurzelten und untersucht die materiellen und seelischen Folgen für sie und ihre Nachkommen.

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Kalte Heimat, Andreas Kossert

Langue
Année de publication
2015,
État du livre
Abîmé
Prix
2,43 €

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4,0
Très bien
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Sous-titre
Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945
Langue
Allemand
Pages
431
ISBN10
3838906411
ISBN13
9783838906416
Séries
Titre original
The return of history and the end of dreams
Évaluation
3,95 sur 5
Description
Andreas Kossert bricht mit diesem Buch ein Tabu und erschüttert den Mythos der gelungenen Integration der Vertriebenen nach 1945. Er bietet ein realistisches Bild der schwierigen Lebensumstände der Menschen im 'Wirtschaftswunderland'. Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen über 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten, vorwiegend in die westlichen Besatzungszonen. Die Überlebenden von Flucht und Vertreibung fühlten sich von ihren Landsleuten nicht aufgenommen, sondern ausgegrenzt. Während viele alles verloren hatten, sahen sich die anderen dem massiven Zustrom der 'Fremden' gegenüber, was das soziale Gefüge Restdeutschlands auf den Kopf stellte. Vorurteile und der Neid, der mit dem Lastenausgleich einherging, schufen einen tiefen Graben in der Gesellschaft. Dennoch wären ohne die Vertriebenen, die mit Nichts begannen, die wirtschaftlichen Erfolge der Bundesrepublik nicht möglich gewesen; sie waren ein entscheidender Motor der Modernisierung. Während sie politisch umworben wurden, blieben sie mit ihren Traumata oft allein. Kossert hat die Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet diesen blinden Fleck in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er beschreibt eindrucksvoll die Erfahrungen der Entwurzelten und untersucht die materiellen und seelischen Folgen für sie und ihre Nachkommen.