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Bitterer Frühling

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Roya Hakakian schildert ihre Kindheit und Jugend im Iran der siebziger und frühen achtziger Jahre aus der Perspektive eines optimistischen Mädchens. Sie beschreibt die Ereignisse der iranischen Revolution und den Sturz des Schahs, der die Hoffnungen ihrer Generation auf eine bessere Zukunft zunichte machte. Als sie zwölf Jahre alt ist, wird der Iran von einer revolutionären Welle erfasst, die die jahrtausendealte Monarchie stürzt. Teheran ist zunächst von Aufbruchstimmung geprägt. Roya erlebt diese Zeit des Umbruchs und versucht, die Veränderungen zu verstehen. Doch bald erkennt sie, dass radikale Stimmen die Oberhand gewinnen. Das Bild der Stadt wird zunehmend von Chomeinis Konterfei geprägt, während schwarz verhüllte Frauen in Schulen das Kommando übernehmen und den Schülerinnen den Schleier aufzwingen. Die Zensur des Schahs wird durch die der Ayatollahs ersetzt. Als Roya an der Mauer ihres Hauses ein Hakenkreuz und die Aufforderung 'Juden raus' entdeckt, wird ihr klar, dass es für ihre Familie im iranischen Gottesstaat keinen Platz mehr gibt. Diese bewegende Erzählung ist ein eindrucksvolles literarisches Werk, das die Herausforderungen und den Verlust der Hoffnung einer ganzen Generation thematisiert.

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Bitterer Frühling, Roya Hakakian

Langue
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2008
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(rigide)
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4,0
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Langue
Allemand
Publié
2008
Format
rigide
ISBN10
3421043280
ISBN13
9783421043283
Séries
Titre original
Journey from the land of no
Évaluation
4 sur 5
Description
Roya Hakakian schildert ihre Kindheit und Jugend im Iran der siebziger und frühen achtziger Jahre aus der Perspektive eines optimistischen Mädchens. Sie beschreibt die Ereignisse der iranischen Revolution und den Sturz des Schahs, der die Hoffnungen ihrer Generation auf eine bessere Zukunft zunichte machte. Als sie zwölf Jahre alt ist, wird der Iran von einer revolutionären Welle erfasst, die die jahrtausendealte Monarchie stürzt. Teheran ist zunächst von Aufbruchstimmung geprägt. Roya erlebt diese Zeit des Umbruchs und versucht, die Veränderungen zu verstehen. Doch bald erkennt sie, dass radikale Stimmen die Oberhand gewinnen. Das Bild der Stadt wird zunehmend von Chomeinis Konterfei geprägt, während schwarz verhüllte Frauen in Schulen das Kommando übernehmen und den Schülerinnen den Schleier aufzwingen. Die Zensur des Schahs wird durch die der Ayatollahs ersetzt. Als Roya an der Mauer ihres Hauses ein Hakenkreuz und die Aufforderung 'Juden raus' entdeckt, wird ihr klar, dass es für ihre Familie im iranischen Gottesstaat keinen Platz mehr gibt. Diese bewegende Erzählung ist ein eindrucksvolles literarisches Werk, das die Herausforderungen und den Verlust der Hoffnung einer ganzen Generation thematisiert.