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"Im Himmel spielt auch schon die Jazzband"

Emmerich Kálmán und die transatlantische Operette, 1928-1932

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  • 21 heures de lecture

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Die Wiener Operette der 1920er Jahre war glamouröse Großstadtunterhaltung, geprägt von Jazz, Sex und modernen Themen. Sie orientierte sich an Broadway und Hollywood sowie den Tanzmoden der Zeit. Emmerich Kálmán verkörperte das Ideal dieser „Roaring Twenties Operette“ und fusionierte die Klänge der Alten und Neuen Welt. Kevin Clarke untersucht in seiner Studie das Genre der Wiener Operette aus der Perspektive des US-Musicals und beleuchtet Verbindungen zwischen Kálmáns Werken, wie der Herzogin von Chicago, und Disneys Silly Symphonies sowie den Ziegfeld Follies und Cole Porter. Dieser Ansatz führt zu einer neuen Wertung der „Silbernen Operette“ und einer modernen Einordnung, die von der bisherigen Operettengeschichtsschreibung abweicht. Am Beispiel der Jahre 1928 bis 1932 zeigt Clarke, wie Kálmán den Höhepunkt seiner Karriere erreichte und sich von dem amerikanischen Modell abwandte. Diese Wendung in Kálmáns künstlerischer Entwicklung fiel zusammen mit seiner Begegnung mit Vera Kálmán. Der Autor beleuchtet die ruinöse Beziehung und sucht im Privatleben des Komponisten nach Gründen für den Wendepunkt in seiner Karriere. So entsteht ein neues Bild von Kálmán, das seine moderne, großstädtische Seite widerspiegelt und ihn fern aller Klischees neu diskutiert.

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"Im Himmel spielt auch schon die Jazzband", Kevin Clarke

Langue
Année de publication
2007
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Titre
"Im Himmel spielt auch schon die Jazzband"
Sous-titre
Emmerich Kálmán und die transatlantische Operette, 1928-1932
Langue
Allemand
Éditeur
von Bockel
Publié
2007
Format
souple
Pages
590
ISBN10
3932696700
ISBN13
9783932696701
Séries
Description
Die Wiener Operette der 1920er Jahre war glamouröse Großstadtunterhaltung, geprägt von Jazz, Sex und modernen Themen. Sie orientierte sich an Broadway und Hollywood sowie den Tanzmoden der Zeit. Emmerich Kálmán verkörperte das Ideal dieser „Roaring Twenties Operette“ und fusionierte die Klänge der Alten und Neuen Welt. Kevin Clarke untersucht in seiner Studie das Genre der Wiener Operette aus der Perspektive des US-Musicals und beleuchtet Verbindungen zwischen Kálmáns Werken, wie der Herzogin von Chicago, und Disneys Silly Symphonies sowie den Ziegfeld Follies und Cole Porter. Dieser Ansatz führt zu einer neuen Wertung der „Silbernen Operette“ und einer modernen Einordnung, die von der bisherigen Operettengeschichtsschreibung abweicht. Am Beispiel der Jahre 1928 bis 1932 zeigt Clarke, wie Kálmán den Höhepunkt seiner Karriere erreichte und sich von dem amerikanischen Modell abwandte. Diese Wendung in Kálmáns künstlerischer Entwicklung fiel zusammen mit seiner Begegnung mit Vera Kálmán. Der Autor beleuchtet die ruinöse Beziehung und sucht im Privatleben des Komponisten nach Gründen für den Wendepunkt in seiner Karriere. So entsteht ein neues Bild von Kálmán, das seine moderne, großstädtische Seite widerspiegelt und ihn fern aller Klischees neu diskutiert.