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Chamfort

Die Frauen, der Adel und die Revolution

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Nicolas de Chamfort, als „der witzigste aller Moralisten“ bezeichnet, war ein zentraler Impulsgeber der Französischen Revolution und zählt zu den größten Geistern seiner Zeit. Seine Biographie von Claude Arnaud beleuchtet sein abenteuerliches Leben voller Widersprüche. Geboren 1740 in Clermont-Ferrand, wuchs Chamfort als unehelicher Sohn in einem kleinbürgerlichen Umfeld auf und erlangte rasch Ansehen in der Pariser Gesellschaft. Trotz seiner Erfolge und der Unterstützung des Hochadels führte eine Syphilis-Erkrankung zu einer tiefen Melancholie und einem Wandel in seiner Persönlichkeit. Er entwickelte sich vom Dandy zum leidenschaftlichen Verfechter der Gefühle, kritisierte das kühle Regime der Vernunft und begrüßte die Französische Revolution mit der Losung „Krieg den Schlössern, Friede den Hütten“. Nach der Ermordung Marats wurde er verhaftet und beging Selbstverletzung, was zu seinem frühen Tod führte. Chamfort, der zeitweise als Komödienautor erfolgreich war, hinterließ posthum bedeutende Werke wie „Maximen und Gedanken“. Arnaud, ein kongenialer Biograph, nutzt neues Material, um Chamforts Schicksal als Intellektueller zu beleuchten und gleichzeitig die Epochen des Ancien Régime und der Revolution lebendig werden zu lassen.

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Chamfort, Claude Arnaud

Langue
Année de publication
2007
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3,9
Très bien
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Titre
Chamfort
Sous-titre
Die Frauen, der Adel und die Revolution
Langue
Allemand
Publié
2007
Format
rigide
ISBN10
3882218754
ISBN13
9783882218756
Séries
Évaluation
3,9 sur 5
Description
Nicolas de Chamfort, als „der witzigste aller Moralisten“ bezeichnet, war ein zentraler Impulsgeber der Französischen Revolution und zählt zu den größten Geistern seiner Zeit. Seine Biographie von Claude Arnaud beleuchtet sein abenteuerliches Leben voller Widersprüche. Geboren 1740 in Clermont-Ferrand, wuchs Chamfort als unehelicher Sohn in einem kleinbürgerlichen Umfeld auf und erlangte rasch Ansehen in der Pariser Gesellschaft. Trotz seiner Erfolge und der Unterstützung des Hochadels führte eine Syphilis-Erkrankung zu einer tiefen Melancholie und einem Wandel in seiner Persönlichkeit. Er entwickelte sich vom Dandy zum leidenschaftlichen Verfechter der Gefühle, kritisierte das kühle Regime der Vernunft und begrüßte die Französische Revolution mit der Losung „Krieg den Schlössern, Friede den Hütten“. Nach der Ermordung Marats wurde er verhaftet und beging Selbstverletzung, was zu seinem frühen Tod führte. Chamfort, der zeitweise als Komödienautor erfolgreich war, hinterließ posthum bedeutende Werke wie „Maximen und Gedanken“. Arnaud, ein kongenialer Biograph, nutzt neues Material, um Chamforts Schicksal als Intellektueller zu beleuchten und gleichzeitig die Epochen des Ancien Régime und der Revolution lebendig werden zu lassen.