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Die Macht der Mächtigen oder Die Macht der Machtlosen?

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Freunde und Weggefährten Gruša und Havel ziehen in einem öffentlichen Gespräch während eines Symposions der Diplomatischen Akademie Wien und des österreichischen P. E. N.-Clubs Ende November 2005 Bilanz über 27 Jahre tschechischer, tschechoslowakischer und europäischer Entwicklung. Sie diskutieren, ob die Werte, die Václav Havel in seinem Text „Die Macht der Machtlosen“ formulierte, heute überholt sind oder damals programmatisch waren. Havel erlebte die Macht der Mächtigen und der Machtlosen sowohl als Präsident als auch als Dissident. Die Diskussion beleuchtet die aktuelle Relevanz seiner Aufrufe zur Achtung des Bürgers im Kontext der europäischen Erweiterung. Es wird gefragt, ob Havels Übergang vom Dichter zum Präsidenten allgemeine Lehren für die Zukunft europäischer Entwicklungen bietet und ob Worte und Visionen auch ohne revolutionäre Umwälzungen Einfluss haben können. Zudem wird die Rolle der Literaten in der Politik thematisiert und die Frage aufgeworfen, ob Havel als Schriftsteller Vorteile für sein Präsidentenamt hatte. Das Symposium behandelt auch die Entstehung mitteleuropäischer Nationalismen und versammelt namhafte Teilnehmer wie György Konrád und Paul Lendvai. Das Buch zum Symposium erscheint in der Reihe „Favorita Papers“ der Diplomatischen Akademie Wien.

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Die Macht der Mächtigen oder Die Macht der Machtlosen?, Jiří Gruša

Langue
Année de publication
2006
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Titre
Die Macht der Mächtigen oder Die Macht der Machtlosen?
Langue
Tchèque
Éditeur
Wieser
Publié
2006
Format
souple
ISBN10
385129601X
ISBN13
9783851296013
Séries
Description
Freunde und Weggefährten Gruša und Havel ziehen in einem öffentlichen Gespräch während eines Symposions der Diplomatischen Akademie Wien und des österreichischen P. E. N.-Clubs Ende November 2005 Bilanz über 27 Jahre tschechischer, tschechoslowakischer und europäischer Entwicklung. Sie diskutieren, ob die Werte, die Václav Havel in seinem Text „Die Macht der Machtlosen“ formulierte, heute überholt sind oder damals programmatisch waren. Havel erlebte die Macht der Mächtigen und der Machtlosen sowohl als Präsident als auch als Dissident. Die Diskussion beleuchtet die aktuelle Relevanz seiner Aufrufe zur Achtung des Bürgers im Kontext der europäischen Erweiterung. Es wird gefragt, ob Havels Übergang vom Dichter zum Präsidenten allgemeine Lehren für die Zukunft europäischer Entwicklungen bietet und ob Worte und Visionen auch ohne revolutionäre Umwälzungen Einfluss haben können. Zudem wird die Rolle der Literaten in der Politik thematisiert und die Frage aufgeworfen, ob Havel als Schriftsteller Vorteile für sein Präsidentenamt hatte. Das Symposium behandelt auch die Entstehung mitteleuropäischer Nationalismen und versammelt namhafte Teilnehmer wie György Konrád und Paul Lendvai. Das Buch zum Symposium erscheint in der Reihe „Favorita Papers“ der Diplomatischen Akademie Wien.