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Gelingende Jugendhilfe bei "aussichtslosen Fällen"!

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Das Buch untersucht den Zusammenhang zwischen Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe und den Lebensverläufen von Kindern und Jugendlichen, die während des Hilfeprozesses als besonders schwierig galten. Aus einer biographietheoretischen Perspektive stehen die Rekonstruktion der Lebensgeschichten ehemaliger Nutzerinnen der Jugendhilfe, die biographische Aufschichtung von Handlungsstrukturen und die Interaktion mit den Einrichtungen im Mittelpunkt. Besonders interessant ist, wie es nach Phasen des Scheiterns im Hilfesystem zu einem gemeinsamen Hilfeprozess kam, der eine Wendung hin zu einem „gelingenderen Leben“ (im Sinne von Hans Thiersch) ermöglichte. Kinder- und Jugendhilfe wird als ‚Entwicklungshilfe' verstanden, die als sozialökologische Umwelt (Bronfenbrenner) fungiert und darauf abzielt, individuelle Entwicklungsprozesse der Jugendlichen zu fördern (Piaget). Methodisch wird das Verfahren der Rekonstruktion der „erlebten und erzählten Lebensgeschichte“ von Gabriele Rosenthal angewendet. Die Ergebnisse zeigen Formen „dialogischer Passungsverhältnisse“ in der Interaktion zwischen Jugendlichen und Hilfesystem, die entscheidend für den Erfolg des Hilfeprozesses waren. Gleichzeitig werden die Ambivalenzen und Widersprüche des Arbeitsfeldes als strukturimmanent herausgearbeitet.

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Gelingende Jugendhilfe bei "aussichtslosen Fällen"!, Regina Rätz

Langue
Année de publication
2005
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Titre
Gelingende Jugendhilfe bei "aussichtslosen Fällen"!
Langue
Allemand
Éditeur
Ergon-Verl.
Publié
2005
Format
souple
Pages
346
ISBN10
3899134303
ISBN13
9783899134308
Séries
Description
Das Buch untersucht den Zusammenhang zwischen Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe und den Lebensverläufen von Kindern und Jugendlichen, die während des Hilfeprozesses als besonders schwierig galten. Aus einer biographietheoretischen Perspektive stehen die Rekonstruktion der Lebensgeschichten ehemaliger Nutzerinnen der Jugendhilfe, die biographische Aufschichtung von Handlungsstrukturen und die Interaktion mit den Einrichtungen im Mittelpunkt. Besonders interessant ist, wie es nach Phasen des Scheiterns im Hilfesystem zu einem gemeinsamen Hilfeprozess kam, der eine Wendung hin zu einem „gelingenderen Leben“ (im Sinne von Hans Thiersch) ermöglichte. Kinder- und Jugendhilfe wird als ‚Entwicklungshilfe' verstanden, die als sozialökologische Umwelt (Bronfenbrenner) fungiert und darauf abzielt, individuelle Entwicklungsprozesse der Jugendlichen zu fördern (Piaget). Methodisch wird das Verfahren der Rekonstruktion der „erlebten und erzählten Lebensgeschichte“ von Gabriele Rosenthal angewendet. Die Ergebnisse zeigen Formen „dialogischer Passungsverhältnisse“ in der Interaktion zwischen Jugendlichen und Hilfesystem, die entscheidend für den Erfolg des Hilfeprozesses waren. Gleichzeitig werden die Ambivalenzen und Widersprüche des Arbeitsfeldes als strukturimmanent herausgearbeitet.