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Gertrud Fussenegger

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Gertrud Fussenegger ist eine der wenigen letzten deutschsprachigen Erzählerinnen von europäischem Rang. Ihre großen Romane „Die Brüder von Lasawa“, „Das Haus der dunklen Krüge“, „Zeit des Raben, Zeit der Taube“, „Das verschüttete Antlitz“ und „Die Pulvermühle“ sind längst moderne Klassiker und werden immer wieder aufgelegt. Obwohl die Autorin für ihr umfangreiches literarisches Werk zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhielt, ist sie einer breiten literarischen Öffentlichkeit zu wenig bekannt und wird von der Literaturwissenschaft kaum wahrgenommen. Das vorliegende Gespräch, das der Literaturwissenschaftler Rainer Hackel mit der neunzigjährigen „Grande Dame“ der österreichischen Literatur führte, zeigt die enge Verflechtung zwischen ihrem Leben und Werk - ein Werk, das fast ein ganzes Jahrhundert umspannt und vom unabhängigen Geist der Autorin zeugt. In dem Gespräch wird deutlich, dass Gertrud Fussenegger die Probleme der Gegenwart auf dem Hintergrund ihres profunden historischen Wissens deutet; gerade dadurch gewinnt ihre Zeitzeugenschaft ein besonderes Gewicht. So möchte der Blick in die Werkstatt einer der bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit ihrem Werk anregen.

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Gertrud Fussenegger, Gertrud Fussenegger

Langue
Année de publication
2005
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Titre
Gertrud Fussenegger
Langue
Allemand
Éditeur
Böhlau
Publié
2005
Format
rigide
Pages
147
ISBN10
3205773756
ISBN13
9783205773757
Séries
Description
Gertrud Fussenegger ist eine der wenigen letzten deutschsprachigen Erzählerinnen von europäischem Rang. Ihre großen Romane „Die Brüder von Lasawa“, „Das Haus der dunklen Krüge“, „Zeit des Raben, Zeit der Taube“, „Das verschüttete Antlitz“ und „Die Pulvermühle“ sind längst moderne Klassiker und werden immer wieder aufgelegt. Obwohl die Autorin für ihr umfangreiches literarisches Werk zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhielt, ist sie einer breiten literarischen Öffentlichkeit zu wenig bekannt und wird von der Literaturwissenschaft kaum wahrgenommen. Das vorliegende Gespräch, das der Literaturwissenschaftler Rainer Hackel mit der neunzigjährigen „Grande Dame“ der österreichischen Literatur führte, zeigt die enge Verflechtung zwischen ihrem Leben und Werk - ein Werk, das fast ein ganzes Jahrhundert umspannt und vom unabhängigen Geist der Autorin zeugt. In dem Gespräch wird deutlich, dass Gertrud Fussenegger die Probleme der Gegenwart auf dem Hintergrund ihres profunden historischen Wissens deutet; gerade dadurch gewinnt ihre Zeitzeugenschaft ein besonderes Gewicht. So möchte der Blick in die Werkstatt einer der bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit ihrem Werk anregen.