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Briefwechsel zwischen Abaelard und Heloise

mit der Lebensgeschichte Abaelards

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Die Übersetzung dieser Briefe entstand in einer Zeit, in der körperliches Leiden mir selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten unmöglich machte. Zunächst las und übersetzte ich zu meiner eigenen Unterhaltung und Übung. Doch je mehr mich diese Urkunden der Liebe und des geistigen Austauschs zweier hochherziger Menschen anzogen, desto stärker wuchs der Wunsch, sie auch anderen zugänglich zu machen. Unsere kirchengeschichtliche Literatur birgt viele edle Schätze, die in staubigen Bibliotheken vergessen sind, und zahlreiche Schriftdenkmäler, die in ihrer fremden Sprache nur für Gelehrte verständlich sind. Diese könnten, wenn sie ans Licht gezogen und verständlich gemacht werden, vielen ernsthaften Lesern Genuss und Erbauung bieten. So sind auch die Briefe von Abaelard und Heloise in Deutschland wenig bekannt, obwohl sie zu den berühmtesten Liebespaaren der Weltgeschichte gehören, deren Namen untrennbar verbunden sind. Im Ausland, besonders in Frankreich, fand man diesen Briefen jedoch frühzeitig Beachtung. Die eigentlichen Liebesbriefe wurden vielfach dichterisch bearbeitet und romanhaft ausgeschmückt, jedoch oft nicht zu ihrem Vorteil. Vergleicht man diese Bearbeitungen mit unserem Original, wird deutlich, wie viel edler und, trotz aller Leidenschaftlichkeit, keuscher das Original ist als die pikanten Adaptionen.

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Briefwechsel zwischen Abaelard und Heloise, Abaelard und Heloise

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2023
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Sous-titre
mit der Lebensgeschichte Abaelards
Langue
Allemand
Éditeur
Culturea
Publié
2023
Format
souple
Pages
144
ISBN13
9791041904730
Séries
Évaluation
3,75 sur 5
Description
Die Übersetzung dieser Briefe entstand in einer Zeit, in der körperliches Leiden mir selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten unmöglich machte. Zunächst las und übersetzte ich zu meiner eigenen Unterhaltung und Übung. Doch je mehr mich diese Urkunden der Liebe und des geistigen Austauschs zweier hochherziger Menschen anzogen, desto stärker wuchs der Wunsch, sie auch anderen zugänglich zu machen. Unsere kirchengeschichtliche Literatur birgt viele edle Schätze, die in staubigen Bibliotheken vergessen sind, und zahlreiche Schriftdenkmäler, die in ihrer fremden Sprache nur für Gelehrte verständlich sind. Diese könnten, wenn sie ans Licht gezogen und verständlich gemacht werden, vielen ernsthaften Lesern Genuss und Erbauung bieten. So sind auch die Briefe von Abaelard und Heloise in Deutschland wenig bekannt, obwohl sie zu den berühmtesten Liebespaaren der Weltgeschichte gehören, deren Namen untrennbar verbunden sind. Im Ausland, besonders in Frankreich, fand man diesen Briefen jedoch frühzeitig Beachtung. Die eigentlichen Liebesbriefe wurden vielfach dichterisch bearbeitet und romanhaft ausgeschmückt, jedoch oft nicht zu ihrem Vorteil. Vergleicht man diese Bearbeitungen mit unserem Original, wird deutlich, wie viel edler und, trotz aller Leidenschaftlichkeit, keuscher das Original ist als die pikanten Adaptionen.