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Urologische Anatomie im Bild

von der künstlerisch-anatomischen Abbildung zu den ersten Operationen

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Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition, sagte Friedrich Weizsäcker. Die Visionen der Medizingeschichte wurden durch den Fortschritt der nachfolgenden Zeiten realisierbar. Die Bewahrung und Erinnerung an Überliefertes sind entscheidend für die Zukunft. In der Zeit vom 16. bis 19. Jahrhundert war das revolutionierende Gedankengut maßgeblich für die Darstellung des menschlichen Körpers. Dies ging einher mit der Entwicklung von künstlerischen Zeichnungen bis hin zu ausgereiften Drucktechniken. Die bildhafte Dokumentation schuf eine Grundlage für den Erkenntnisprozess. Das Buch analysiert treffend die soziokulturellen Beziehungen dieser Epoche, insbesondere den Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und der Kunst der Medizin. Der Autor verknüpft die Botschaften dieser Zeit nicht nur chronologisch, sondern in einem Kontext, der Wissenschaft und Unterhaltung vereint. Es bereichert die deutsche medizinhistorische Literatur und weckt Interesse an der Medizingeschichte. Jeder Arzt, insbesondere Urologen, sollte sich mit dieser geistig und künstlerisch wertvollen Abhandlung auseinandersetzen. Der Fortschritt in der Urologie, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Urogenitaltrakt, war entscheidend für die Entwicklung des Fachs innerhalb der klinischen Medizin.

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Urologische Anatomie im Bild, Holger Georg Dietrich

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Année de publication
2012
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Titre
Urologische Anatomie im Bild
Sous-titre
von der künstlerisch-anatomischen Abbildung zu den ersten Operationen
Langue
Allemand
Publié
2012
Format
souple
Pages
172
ISBN13
9783642623714
Séries
Description
Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition, sagte Friedrich Weizsäcker. Die Visionen der Medizingeschichte wurden durch den Fortschritt der nachfolgenden Zeiten realisierbar. Die Bewahrung und Erinnerung an Überliefertes sind entscheidend für die Zukunft. In der Zeit vom 16. bis 19. Jahrhundert war das revolutionierende Gedankengut maßgeblich für die Darstellung des menschlichen Körpers. Dies ging einher mit der Entwicklung von künstlerischen Zeichnungen bis hin zu ausgereiften Drucktechniken. Die bildhafte Dokumentation schuf eine Grundlage für den Erkenntnisprozess. Das Buch analysiert treffend die soziokulturellen Beziehungen dieser Epoche, insbesondere den Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und der Kunst der Medizin. Der Autor verknüpft die Botschaften dieser Zeit nicht nur chronologisch, sondern in einem Kontext, der Wissenschaft und Unterhaltung vereint. Es bereichert die deutsche medizinhistorische Literatur und weckt Interesse an der Medizingeschichte. Jeder Arzt, insbesondere Urologen, sollte sich mit dieser geistig und künstlerisch wertvollen Abhandlung auseinandersetzen. Der Fortschritt in der Urologie, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Urogenitaltrakt, war entscheidend für die Entwicklung des Fachs innerhalb der klinischen Medizin.