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Für ein nicht-amerikanisches 21. Jahrhundert

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Das gegenwärtige System ist kein anonymer, autonomer „Markt“, der nach ökonomischen „Gesetzen“ funktioniert, sondern ein imperialistischer, real existierender Kapitalismus, der sowohl politisch als auch ökonomisch ist. Es dient vor allem dem Hegemoniestreben der US-Oligopole, während die anderen Mitglieder der Triade USA – EU – Japan sich weitgehend unterordnen. Diese Ordnung, die keinen nachhaltigen Aufschwung mehr verspricht, wird durch überlegene Waffen gesichert. Samir Amin fordert, die weltweit wachsenden, aber zersplitterten Gegenströmungen zu vereinen. Es zeichnen sich zunehmend Wege zu „Konvergenzen in der Vielfalt“ ab. Der Blick aus der Dritten Welt verdeutlicht sowohl Gefahren als auch Chancen für die Menschheit, die in den manipulierten öffentlichen Meinungen des Nordens oft nicht erkannt werden. Amins jüngste Schrift ist das Ergebnis seiner Arbeit für das Weltforum für Alternativen (FMA), das als Inspirationsquelle für die soziale Weltbewegung für alternative Globalisierung dient. Diese Bewegung hat sich von einer bescheidenen Pressekonferenz eines „Anderen Davos“ zu bedeutenden Manifestationen in Seattle, Washington, Prag, Göteborg, Genua und dem Europäischen Sozialforum in Florenz sowie den Weltsozialforen in Porto Alegre entwickelt.

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Für ein nicht-amerikanisches 21. Jahrhundert, Sami r. Ami n.

Langue
Année de publication
2003
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Titre
Für ein nicht-amerikanisches 21. Jahrhundert
Langue
Allemand
Éditeur
VSA-Verl.
Publié
2003
Format
souple
Pages
182
ISBN10
3899650220
ISBN13
9783899650228
Séries
Titre original
Au-delà du capitalisme sénile
Description
Das gegenwärtige System ist kein anonymer, autonomer „Markt“, der nach ökonomischen „Gesetzen“ funktioniert, sondern ein imperialistischer, real existierender Kapitalismus, der sowohl politisch als auch ökonomisch ist. Es dient vor allem dem Hegemoniestreben der US-Oligopole, während die anderen Mitglieder der Triade USA – EU – Japan sich weitgehend unterordnen. Diese Ordnung, die keinen nachhaltigen Aufschwung mehr verspricht, wird durch überlegene Waffen gesichert. Samir Amin fordert, die weltweit wachsenden, aber zersplitterten Gegenströmungen zu vereinen. Es zeichnen sich zunehmend Wege zu „Konvergenzen in der Vielfalt“ ab. Der Blick aus der Dritten Welt verdeutlicht sowohl Gefahren als auch Chancen für die Menschheit, die in den manipulierten öffentlichen Meinungen des Nordens oft nicht erkannt werden. Amins jüngste Schrift ist das Ergebnis seiner Arbeit für das Weltforum für Alternativen (FMA), das als Inspirationsquelle für die soziale Weltbewegung für alternative Globalisierung dient. Diese Bewegung hat sich von einer bescheidenen Pressekonferenz eines „Anderen Davos“ zu bedeutenden Manifestationen in Seattle, Washington, Prag, Göteborg, Genua und dem Europäischen Sozialforum in Florenz sowie den Weltsozialforen in Porto Alegre entwickelt.