Bookbot

Fibeln der Spätlatène- und frühen römischen Kaiserzeit in den Alpenländern

En savoir plus sur le livre

Die Arbeit basiert auf einem umfangreichen Katalog [100 v. Chr. - 50 n. Chr.] für das Gebiet zwischen Tessin und Niederösterreich sowie zwischen Donau und Po. Es werden der Forschungsstand, die Typologie, Tragweise, Verbreitung, Herkunft und Chronologie aller Fibeln untersucht. Besonders wichtig für die Datierung sind Fibeln aus slowenischen und oberitalischen Gräberfeldern, die durch späthellenistische oder frührömische Keramik sowie Münzen absolut datiert sind. Diese Fibeln wurden in der aktuellen Diskussion zur Spätlatènechronologie in Mitteleuropa bisher vernachlässigt. Fünf Fibelkreise lassen sich unterscheiden: Gallien, Lombardei und Südschweiz, Poebene-Südalpen, Noricum und Rätien. Im 1. Jh. v. Chr. gewinnen im Alpenraum, beeinflusst durch Rom, südliche Fibeln an Bedeutung, während im Norden und Osten neue Fibeln nur selektiv übernommen werden. In der augusteischen Zeit kommt es zu einer Wiederbelebung älterer Trachtsitten, was durch die Abgrenzung ländlicher Bevölkerungen innerhalb ihrer Territorien erklärt wird. Diese Traditionen wurden erst mit zunehmender Romanisierung durch überregionale Trachten ersetzt.

Achat du livre

Fibeln der Spätlatène- und frühen römischen Kaiserzeit in den Alpenländern, Stefan Demetz

Langue
Année de publication
1999
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Fibeln der Spätlatène- und frühen römischen Kaiserzeit in den Alpenländern
Langue
Allemand
Éditeur
Leidorf
Publié
1999
ISBN10
3896465333
ISBN13
9783896465337
Séries
Description
Die Arbeit basiert auf einem umfangreichen Katalog [100 v. Chr. - 50 n. Chr.] für das Gebiet zwischen Tessin und Niederösterreich sowie zwischen Donau und Po. Es werden der Forschungsstand, die Typologie, Tragweise, Verbreitung, Herkunft und Chronologie aller Fibeln untersucht. Besonders wichtig für die Datierung sind Fibeln aus slowenischen und oberitalischen Gräberfeldern, die durch späthellenistische oder frührömische Keramik sowie Münzen absolut datiert sind. Diese Fibeln wurden in der aktuellen Diskussion zur Spätlatènechronologie in Mitteleuropa bisher vernachlässigt. Fünf Fibelkreise lassen sich unterscheiden: Gallien, Lombardei und Südschweiz, Poebene-Südalpen, Noricum und Rätien. Im 1. Jh. v. Chr. gewinnen im Alpenraum, beeinflusst durch Rom, südliche Fibeln an Bedeutung, während im Norden und Osten neue Fibeln nur selektiv übernommen werden. In der augusteischen Zeit kommt es zu einer Wiederbelebung älterer Trachtsitten, was durch die Abgrenzung ländlicher Bevölkerungen innerhalb ihrer Territorien erklärt wird. Diese Traditionen wurden erst mit zunehmender Romanisierung durch überregionale Trachten ersetzt.