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Maskenspiele

Wissen und kulturelle Muster in Alfred Döblins Romanen "Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine" und "Die drei Sprünge des Wang-Iun"

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„Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine", ein ebenso witziger wie unterschätzter Roman Alfred Döblins, steht im Zentrum dieser kulturgeschichtlichen Untersuchung der gesellschaftlichen Wissensbestände zu „Maske“ und „Kostüm“ im spätwilhelminischen Deutschland sowie ihrer literarischen Verarbeitung durch den Autor. Am Beispiel der „Kostümfestszene“ werden die Beziehungen zwischen Literatur, Theater, Film, bildender Kunst, Psychoanalyse und Ethnographie als Austausch von Wissensbeständen beschrieben. Die philologisch sorgfältige Analyse, die sich an Wissenssoziologie und Diskursanalyse orientiert, ermöglicht die Rekonstruktion zweier zeit- und gruppenspezifischer kultureller Muster: Das Authentizitätsmuster und die synkretistische Präsentation ethnographischen Wissens erweisen sich als vielfältig miteinander verflochten und fügen sich, dies verdeutlicht der Vergleich des , Berliner‘ Romans mit seinem , chinesischen‘ Vorgänger „Die drei Sprünge des Wang-lun“, in Döblins Konzept eines kulturellen Gedächtnisses ein.

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Maskenspiele, Ira Lorf

Langue
Année de publication
1999
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Titre
Maskenspiele
Sous-titre
Wissen und kulturelle Muster in Alfred Döblins Romanen "Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine" und "Die drei Sprünge des Wang-Iun"
Langue
Allemand
Auteurs
Ira Lorf
Publié
1999
Format
souple
Pages
278
ISBN10
3895282618
ISBN13
9783895282614
Séries
Description
„Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine", ein ebenso witziger wie unterschätzter Roman Alfred Döblins, steht im Zentrum dieser kulturgeschichtlichen Untersuchung der gesellschaftlichen Wissensbestände zu „Maske“ und „Kostüm“ im spätwilhelminischen Deutschland sowie ihrer literarischen Verarbeitung durch den Autor. Am Beispiel der „Kostümfestszene“ werden die Beziehungen zwischen Literatur, Theater, Film, bildender Kunst, Psychoanalyse und Ethnographie als Austausch von Wissensbeständen beschrieben. Die philologisch sorgfältige Analyse, die sich an Wissenssoziologie und Diskursanalyse orientiert, ermöglicht die Rekonstruktion zweier zeit- und gruppenspezifischer kultureller Muster: Das Authentizitätsmuster und die synkretistische Präsentation ethnographischen Wissens erweisen sich als vielfältig miteinander verflochten und fügen sich, dies verdeutlicht der Vergleich des , Berliner‘ Romans mit seinem , chinesischen‘ Vorgänger „Die drei Sprünge des Wang-lun“, in Döblins Konzept eines kulturellen Gedächtnisses ein.