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Odilon Redon

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Der bedeutende Symbolist Odilon Redon (1840–1916) war ein Maler der Extreme. Bis etwa 1890 malte er fast ausschließlich in Schwarzweiß. Diese sogenannten „Noirs“, Kohlezeichnungen und Lithografien in tristen Farben, sind von fantastischen und erschreckenden Gestalten bevölkert. Doch nach und nach setzte der Künstler buntere Pastellfarben ein, die auch fröhlichere Motive mit sich brachten. Blumen waren nun ein wiederkehrendes Thema, die Symbole der Schwermut wurden durch Pferde und tanzende Schmetterlinge verdrängt. Obwohl diese spätere Poesie und Harmonie im krassen Gegensatz zu Redons früherer Melancholie steht, blieb er immer seinem Grundprinzip treu, „das Sichtbare dem Unsichtbaren dienstbar zu machen“. Mit seinen träumerischen Tableaus, sinnlichen Texturen und suggestiven Farben versuchte Redon, die eigene Psyche zu visualisieren. In seiner Fluktuation zwischen dunklen Vorahnungen und hellen Stimmungen war er vor allem ein Maler von Bewusstseinszuständen und übte einen großen Einfluss auf den Post-Impressionismus aus.

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Odilon Redon, Michael Gibson

Langue
Année de publication
2017
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4,3
Très bien
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Titre
Odilon Redon
Langue
Allemand
Éditeur
Taschen
Publié
2017
Format
rigide
Pages
96
ISBN10
383655318X
ISBN13
9783836553186
Séries
Évaluation
4,3 sur 5
Description
Der bedeutende Symbolist Odilon Redon (1840–1916) war ein Maler der Extreme. Bis etwa 1890 malte er fast ausschließlich in Schwarzweiß. Diese sogenannten „Noirs“, Kohlezeichnungen und Lithografien in tristen Farben, sind von fantastischen und erschreckenden Gestalten bevölkert. Doch nach und nach setzte der Künstler buntere Pastellfarben ein, die auch fröhlichere Motive mit sich brachten. Blumen waren nun ein wiederkehrendes Thema, die Symbole der Schwermut wurden durch Pferde und tanzende Schmetterlinge verdrängt. Obwohl diese spätere Poesie und Harmonie im krassen Gegensatz zu Redons früherer Melancholie steht, blieb er immer seinem Grundprinzip treu, „das Sichtbare dem Unsichtbaren dienstbar zu machen“. Mit seinen träumerischen Tableaus, sinnlichen Texturen und suggestiven Farben versuchte Redon, die eigene Psyche zu visualisieren. In seiner Fluktuation zwischen dunklen Vorahnungen und hellen Stimmungen war er vor allem ein Maler von Bewusstseinszuständen und übte einen großen Einfluss auf den Post-Impressionismus aus.