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Denn sie wussten, was sie tun

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Als Häftling im Konzentrationslager Mauthausen arbeitete Simon Wiesenthal unbemerkt an Skizzen und Zeichnungen, um die Weltöffentlichkeit nach dem Ende der Naziherrschaft über die Gräueltaten hinter den Mauern zu informieren. Mit einem Bleistiftstummel und etwas Papier schuf er Werke, die er nach dem Krieg mit Bildfragmenten aus Nazi-Magazinen ergänzte. Die Texte zu seinen Bildern entstanden während der Vorbereitungen zur Veröffentlichung seines Buches „Mauthausen“, das 1946 erschien. Aufgrund der geringen Auflage geriet das Buch schnell in Vergessenheit, und in der Zeit des beginnenden Kalten Krieges waren aufrüttelnde Werke über Nazi-Greuel nicht gefragt. Wiesenthals Zeichnungen und Montagen zeigen Einflüsse von George Grosz und nehmen in ihrer Form die Plakatkunst von Klaus Staeck vorweg. Seine Collagen sind modern und ihrer Zeit weit voraus. Wiesenthals Bilder sind nicht nur bedeutende Kunstwerke, sondern auch Instrumente im politischen Kampf gegen Neonazismus. Ihre Bildersprache spricht die junge Generation heute ebenso eindringlich und wirksam an wie vor 50 Jahren und dient als Warnung durch diesen „Bericht aus dem Inferno“.

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Denn sie wussten, was sie tun, Simon Wiesenthal

Langue
Année de publication
1995
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Titre
Denn sie wussten, was sie tun
Langue
Allemand
Éditeur
Deuticke
Publié
1995
Format
rigide
Pages
107
ISBN10
3216301141
ISBN13
9783216301147
Séries
Évaluation
4,35 sur 5
Description
Als Häftling im Konzentrationslager Mauthausen arbeitete Simon Wiesenthal unbemerkt an Skizzen und Zeichnungen, um die Weltöffentlichkeit nach dem Ende der Naziherrschaft über die Gräueltaten hinter den Mauern zu informieren. Mit einem Bleistiftstummel und etwas Papier schuf er Werke, die er nach dem Krieg mit Bildfragmenten aus Nazi-Magazinen ergänzte. Die Texte zu seinen Bildern entstanden während der Vorbereitungen zur Veröffentlichung seines Buches „Mauthausen“, das 1946 erschien. Aufgrund der geringen Auflage geriet das Buch schnell in Vergessenheit, und in der Zeit des beginnenden Kalten Krieges waren aufrüttelnde Werke über Nazi-Greuel nicht gefragt. Wiesenthals Zeichnungen und Montagen zeigen Einflüsse von George Grosz und nehmen in ihrer Form die Plakatkunst von Klaus Staeck vorweg. Seine Collagen sind modern und ihrer Zeit weit voraus. Wiesenthals Bilder sind nicht nur bedeutende Kunstwerke, sondern auch Instrumente im politischen Kampf gegen Neonazismus. Ihre Bildersprache spricht die junge Generation heute ebenso eindringlich und wirksam an wie vor 50 Jahren und dient als Warnung durch diesen „Bericht aus dem Inferno“.