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Mein entblößtes Herz

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Nach einem Leben voller Exzesse ist Charles Baudelaire in seinen Vierzigern zu einem unglücklichen Mann geworden, überwältigt von der Dummheit seiner Mitmenschen. Krankheit und Schulden belasten ihn, doch er gibt nicht auf: Er will härter arbeiten, beten und sich von Stimulanzien fernhalten, um sein Schicksal zu wenden. Er sieht das Leben als Horror und Ekstase und ist überzeugt, dass die Welt von Unfähigen regiert wird. Trotz des fehlenden öffentlichen Echos verteidigt er seine Ideen und strebt danach, ein großer Mann und Heiliger für sich selbst zu sein. Treu zu sich selbst behält er einen scharfen Blick auf seine Zeitgenossen, und seine Ästhetik des Deformierten und Bitteren prägt seine Gedanken. Die Klarheit seines Blicks und die Unruhe seiner Instinkte motivieren ihn, seine Ideen niederzuschreiben, um Geständnisse zu schaffen, die die gewöhnlichen Seelen erröten lassen. So entstehen die beiden intimen Tagebücher, posthume Werke, die Baudelaire der Welt entgegenspuckt, um zu zeigen, dass auch geistige Noblesse das "universelle Ekel und Horror" inspirieren kann.

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Mein entblößtes Herz, Charles Baudelaire

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1946
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3,7
Très bien
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Langue
Allemand
Publié
1946
Format
souple
Séries
Titre original
Mon coeur mis à nu
Évaluation
3,65 sur 5
Description
Nach einem Leben voller Exzesse ist Charles Baudelaire in seinen Vierzigern zu einem unglücklichen Mann geworden, überwältigt von der Dummheit seiner Mitmenschen. Krankheit und Schulden belasten ihn, doch er gibt nicht auf: Er will härter arbeiten, beten und sich von Stimulanzien fernhalten, um sein Schicksal zu wenden. Er sieht das Leben als Horror und Ekstase und ist überzeugt, dass die Welt von Unfähigen regiert wird. Trotz des fehlenden öffentlichen Echos verteidigt er seine Ideen und strebt danach, ein großer Mann und Heiliger für sich selbst zu sein. Treu zu sich selbst behält er einen scharfen Blick auf seine Zeitgenossen, und seine Ästhetik des Deformierten und Bitteren prägt seine Gedanken. Die Klarheit seines Blicks und die Unruhe seiner Instinkte motivieren ihn, seine Ideen niederzuschreiben, um Geständnisse zu schaffen, die die gewöhnlichen Seelen erröten lassen. So entstehen die beiden intimen Tagebücher, posthume Werke, die Baudelaire der Welt entgegenspuckt, um zu zeigen, dass auch geistige Noblesse das "universelle Ekel und Horror" inspirieren kann.