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Auslieferung auf Verlangen

Die Rettung deutscher Emigranten in Marseille 1940/41

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Mehr als tausend von der Gestapo verfolgte deutsche Emigranten, darunter prominente Schriftsteller und Künstler, wurden 1940/41 in Marseille von Varian Fry, dem Repräsentanten des amerikanischen Emergency Rescue Committee (ERC), unterstützt und illegal aus Frankreich herausgeschleust. Die Dringlichkeit dieser Hilfe wurde deutlich, als am 22. Juni 1940 das deutsch-französische Waffenstillstandsabkommen bekannt wurde, das die Vichy-Regierung verpflichtete, alle in Frankreich befindlichen Deutschen auszuliefern. Das südliche Frankreich, noch nicht von deutschen Truppen besetzt, wurde zur Falle für die Emigranten. Fry berichtet von seiner legalen und illegalen Arbeit sowie den Fluchthilfeaktionen, die unter dem wachsamen Auge deutscher Spitzel und misstrauischer amerikanischer Konsulatsbeamter stattfanden. Er beschreibt den Aufbau der Organisation, die Rettung der Emigranten und die Zusammenarbeit mit prominenten Helfern und der Marseiller Unterwelt. Zudem schildert er die Ängste der Verfolgten, ihr entwürdigendes Warten vor Polizeipräfekturen und ihr Gefühl des Ausgeliefertseins. „Auslieferung auf Verlangen“ bietet eine authentische Kulturgeschichte, die von zahlreichen Zeitzeugen bestätigt wurde.

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Auslieferung auf Verlangen, Varian Fry

Langue
Année de publication
2009
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
11,49 €

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4,5
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Sous-titre
Die Rettung deutscher Emigranten in Marseille 1940/41
Langue
Allemand
Auteurs
Varian Fry
Publié
2009
Format
souple
ISBN10
3596183766
ISBN13
9783596183760
Séries
Titre original
Surrender on demand
Évaluation
4,5 sur 5
Description
Mehr als tausend von der Gestapo verfolgte deutsche Emigranten, darunter prominente Schriftsteller und Künstler, wurden 1940/41 in Marseille von Varian Fry, dem Repräsentanten des amerikanischen Emergency Rescue Committee (ERC), unterstützt und illegal aus Frankreich herausgeschleust. Die Dringlichkeit dieser Hilfe wurde deutlich, als am 22. Juni 1940 das deutsch-französische Waffenstillstandsabkommen bekannt wurde, das die Vichy-Regierung verpflichtete, alle in Frankreich befindlichen Deutschen auszuliefern. Das südliche Frankreich, noch nicht von deutschen Truppen besetzt, wurde zur Falle für die Emigranten. Fry berichtet von seiner legalen und illegalen Arbeit sowie den Fluchthilfeaktionen, die unter dem wachsamen Auge deutscher Spitzel und misstrauischer amerikanischer Konsulatsbeamter stattfanden. Er beschreibt den Aufbau der Organisation, die Rettung der Emigranten und die Zusammenarbeit mit prominenten Helfern und der Marseiller Unterwelt. Zudem schildert er die Ängste der Verfolgten, ihr entwürdigendes Warten vor Polizeipräfekturen und ihr Gefühl des Ausgeliefertseins. „Auslieferung auf Verlangen“ bietet eine authentische Kulturgeschichte, die von zahlreichen Zeitzeugen bestätigt wurde.