Erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern berichten
160pages
6 heures de lecture
Das Schweigen brechen Kinder psychisch erkrankter Eltern machen besondere Erfahrungen, die oft ein jahrzehntelang gehütetes Familiengeheimnis darstellen. In diesem Buch brechen erwachsene Kinder ihr Schweigen und stellen sich ihren Erinnerungen. Mit großer Offenheit erzählen sie über Belastungen damals und heute, komplizierte Gefühle und schwierige Lebenswege, aber auch über Kraftquellen und Möglichkeiten einer positiven Bewältigung. Damit machen sie anderen betroffenen Angehörigen Mut, sich mit der eigenen Geschichte zu versöhnen. Ein ermutigendes Erfahrungsbuch mit aktualisiertem Serviceteil in der zweiten Auflage.
Wie können Paare beim Übergang zur Elternschaft unterstützt werden und gestaltet sich die Beziehung zwischen den Generationen? Warum kommt es zu Gewalt und Vernachlässigung in Familien, und welche Interventionsmöglichkeiten gibt es? Wie kann man Familienangehörige von todkranken und sterbenden Menschen unterstützen? Welche besonderen Bedürfnisse haben Familien mit einem psychisch kranken Mitglied? Das Lehrbuch Familienpsychologie beschreibt die Vielfalt heutiger Familienwirklichkeiten und zeigt konkrete Ansatzpunkte für die psychosoziale Praxis auf. Übersichtlich strukturiert, leicht verständlich und anhand vieler Fallbeispiele gibt der Autor einen Überblick zu zentralen Themen der Familienpsychologie sowie ihren Anwendungsmöglichkeiten. Praxisbezogenes Wissen – für Studium und berufliche Praxis der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik, Erziehungs- und Familienberatung. Neu in der 2. Auflage: »Großeltern-Enkel-Beziehungen« und »Familien mit einem psychisch kranken Mitglied«. Umfassend überarbeitetes und erweitertes Arbeitsmaterial zum Download.
Forschungsbefunde und Perspektiven für die Soziale Arbeit
254pages
9 heures de lecture
Psychische kranke Eltern Wenn Mütter oder Väter psychisch erkranken, sind alle Familienmitglieder mit-betroffen – in erster Linie die Kinder. Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Belastungen und Probleme von Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil. In den einzelnen Kapiteln werden aktuelle Forschungsarbeiten vorgestellt, in denen unterschiedliche Aspekte des Themas beleuchtet und Ansatzpunkte für die psychosoziale Praxis aufgezeigt werden. Aus dem Inhalt: - Kinder psychisch kranker Eltern – Entwicklungsrisiken und Unterstützungsbedarf - Familien mit einem schizophren erkrankten Elternteil – eine fallrekonstruktive Familienstudie - Entwicklungs- und Passungsprobleme bei Kindern psychisch kranker Eltern - Zwischen Autonomie und Verantwortung: Jugendliche mit psychisch kranken Eltern - Sorgerechtsentscheidungen bei psychisch kranken Eltern – die Perspektiven unterschiedlicher Professionen - AKisiA – ein Modellprojekt für Kinder psychisch kranker Eltern und ihre Familien
Kinder und Partner psychisch Kranker sind immer Mitbetroffene. Ihre spezifischen Belastungen, Probleme und Erfahrungen konnten in einer Reihe von Studien empirisch belegt werden. Dabei spiegelt der Befund, dass Kinder und Partner ein statistisch erhöhtes Risiko für eigene Erkrankungen tragen, nur einen Teil der komplexen Problematik wider. So sind Kinder im Umgang mit dem psychisch erkrankten Elternteil häufig auf sich gestellt und bleiben mit ihren Sorgen und Problemen allein. Auch auf die Partnerschaft wirkt sich eine psychische Erkrankung oft in gravierender Weise aus. Partnerschaften mit psychisch kranken Menschen sind fragile Beziehungen, die in vielerlei Hinsicht belastet und gefährdet sind. Vor diesem Hintergrund können spezifische Hilfeangebote für Kinder und Partner eine wichtige Bewältigungsressource darstellen. Autorinnen und Autoren, die sich in den letzten Jahren praktisch und forschend intensiv mit Kindern und Partnern psychisch kranker Menschen beschäftigt haben, geben in diesem Band einen Überblick über den heutigen Stand der fachlichen Diskussion. Im Anschluss an die einleitenden Ausführungen über Perspektiven für Forschung und Praxis folgen im ersten Teil Beiträge, in denen es um die Belastungen der Kinder sowie deren Hilfebedarf und professionelle Unterstützungsmöglichkeiten geht. Im anschließenden zweiten Teil finden sich Beiträge zur Lebenssituation der Partner und zu entsprechenden Hilfeangeboten.