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Daniela Ingruber

    Esskulturen
    Mais
    Bilder ohne Wirklichkeit
    Verschwörungserzählungen und Faktenorientierung in der Politischen Bildung
    • Mythen über vermeintliche Verschwörungen sind nicht neu, doch haben sie es im digitalen Medienzeitalter wesentlich leichter, sich nahezu unbegrenzt zu verbreiten, Meinungen zu prägen und damit das demokratische Miteinander zu beeinflussen. Gerade Social Media bieten viel Raum für un- oder halbwissenschaftliche Erkenntnisse. Die Politische Bildung steht somit vor der Herausforderung, Verschwörungstheorien anzusprechen, aber deutlich von Wissenschaft zu unterscheiden. Pädagogisch wie didaktisch sind damit viele Fragen verknüpft, die in diesem Band diskutiert werden. Welche Möglichkeiten für Aufklärung bieten sich der Politischen Bildung im Unterricht aber auch am Stammtisch?

      Verschwörungserzählungen und Faktenorientierung in der Politischen Bildung
    • Bilder ohne Wirklichkeit

      • 233pages
      • 9 heures de lecture

      es gibt keine neutrale beobachtung. die quantenphysik lehrt, jede beobachtung hat auswirkungen. aus der fotographie weiß man, dass bereits die anwesenheit einer kamera die szene beeinflusst. ein bild wiederholt gewesenes oder erfundenes. es interpretiert. selbst der versuch einer kopie verändert die originalszene. doch ein bild kann nicht jede geschichte erzählen. es braucht die szene als referenz. auch der blick hat seine rolle: er beeinflusst rückwirkend, hält fest - opfer und täter. in der kriegsfotographie bedeutet das die endgültige manipulation, ganz ohne technik, produziert bloß durch den eigenen blick.

      Bilder ohne Wirklichkeit
    • Esskulturen

      Gutes Essen in Zeiten mobiler Zutaten

      • 309pages
      • 11 heures de lecture

      Gutes Essen, ökologisch nachhaltig und sozial fair produziert, ist längst zum Luxusgut geworden, über das sich Menschen definieren. In Epochen des Überflusses wird die Verbindung zwischen Kultur und Essen häufig zum „Event“. Für viele Menschen ist es jedoch schwierig, sich zu leistbarem Preis mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Die Frage entsteht, ob die sozialen Hintergründe als Entscheidungsfaktor darüber dienen, wann Essen etwas Besonderes ist und wann lediglich Nahrungszufuhr? Das Buch macht sich in spielerischer Weise auf die Suche nach diesen Aspekten – und lässt sich dabei auf den alltäglichen Sprachgebrauch ein: Esskultur als positiv besetzter Begriff; wie wir mit dem Gegessenen umgehen, vom Abfall, über die Verdauung bis hin zum Wunsch gut zu essen und doch schlanker zu werden. Es schreiben: WissenschafterInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen. Entstanden sind Abhandlungen, die Arbeitssituation und persönliche Sichtweise miteinander verbinden. Das Buch erscheint zur oberösterreichischen Landesausstellung „Mobile Food“ im Jahr 2011.

      Esskulturen