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Angelika Waldis

    3 mars 1940
    Lauter nette Menschen
    Ich komme mit
    Tita und Leo
    Die geheimen Leben der Schneiderin
    Hier. Dort. Fort
    Marktplatz der Heimlichkeiten
    • Marktplatz der Heimlichkeiten

      • 250pages
      • 9 heures de lecture

      Das Medienhaus ist ein Marktplatz, hier werden Geschichten verkauft über alles, was läuft draußen in der Welt. Was drinnen läuft, in den Menschen, die hier arbeiten, bleibt jedoch täglich ungesagt, alle verwahren sie ihre Heimlichkeiten voreinander. Leidenschaften und Machenschaften, Lust und Last halten sie geheim bis zum großen Jubiläumsfest. Angelika Waldis deckt behutsam auf und bewirkt, dass man zum Schluss auch das boshafte Ekel und die dumme Schnepfe irgendwie ins Herz schließt. Böse, zärtlich, witzig.

      Marktplatz der Heimlichkeiten
      4,0
    • Hier. Dort. Fort

      • 240pages
      • 9 heures de lecture

      HIER, da sind Mona und Rick, sie leben in ausgeleierter Ehe, aber schön eingerichtet in der Stadt. Als ihnen ein altes Haus auf dem Land zufällt, packt Mona die Gelegenheit. Immer öfter flüchtet sie sich in die »Rosmatt« – die anstehende Renovation und die ideale Inspiration für ihre Werbetexte vorschützend – und genießt ihre Freiheit. Nur taucht seltsamerweise der fluchende Maurer Felice nicht mehr auf. Mit seinem Verschwinden – weniger diskret, als ihr lieb ist – ist die Ruhe nun wieder dahin, und Mona macht sich auf, in einer ihr unbekannten italienischen Stadt nach Spuren zu suchen. DORT hilft ihr die alte Elena weiter, die sich nach einem bewegten Leben langsam aufmacht ins FORT. FORT, aber anders, will auch Effi, noch vier Wochen, dann ist sie vierzehn. Effi, die niemanden mehr hat und immer reimen muss, was irgendwie hilft. Im verhassten Internat sitzt sie über einer Strafarbeit – Schreibe deinen Lebenslauf! Fetzen der Erinnerung an ihren Vater und die italienische Großmutter tauchen auf – nur wie soll sie es wiederfinden, das Haus mit den drei hohen Fenstern, Drohgespenstern? In ihrem psychologisch fein beobachtenden Roman lässt Angelika Waldis vier Lebensläufe ineinanderfließen. Mit leisem Humor, Sprachbildern voller Phantasie und Witz erzählt sie von Freudentränen, einem alptraumhaften Roadtrip und unverhoffter Liebe. Kurz blitzt die Hoffnung auf, dass sich, ganz wunderbar, alles mit allem verbinden könnte.

      Hier. Dort. Fort
      3,5
    • Die Schneiderin Jolie plant den achtzigsten Geburtstag ihrer Eltern, alle Kinder sollen noch einmal zusammenkommen. Nur ihr Bruder Franz fehlt - als Siebzehnjähriger kam er von einem Badeausflug nicht zurück. Und plötzlich kommen Jolie zweifel: Was, wenn Franz gar nicht ertrunken ist? Vielleicht lebt er noch? Sie macht sich auf die Suche nach ihm, trennt ihr sorgsam zugenähtes Leben auf und findet viel Verborgenes. Wie "Aufräumen" begeistert diese Geschichte mit einer Leichtfüssigkeit und einem Blick für das Besondere.

      Die geheimen Leben der Schneiderin
      3,8
    • „Leo, was haben wir für ein Jahr?“ „Ein Maikäferjahr.“ „Die Zahl, bitte, Leo, sag die Zahl.“ „1899, was denn sonst?“ „Weißt du, warum du mich komisch findest?“, fragt Tita kaum hörbar. Ihr ist eiskalt. Leo hört auf zu schnitzen. „Ich hab 1999!“ Ferien auf dem Land! Tita langweilt sich schrecklich. Doch dann entdeckt sie, dass die Tür im Keller das Tor zu einem anderen Jahrhundert ist. Und sie lernt Leo kennen. Leo, der noch nie ein Auto oder ein Flugzeug gesehen hat und nicht weiß, was ein T-Shirt ist. Plötzlich schmeckt jeder Tag nach Abenteuer und kleine Wunder liegen in der Luft.

      Tita und Leo
      3,6
    • Ich komme mit

      Roman

      • 224pages
      • 8 heures de lecture

      »Leben ist, wenn man Sterben das Letzte findet.« Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels 2019 Seit 42 Jahren wohnt Vita in dem Haus in der Torstraße 6. Für den Studenten Lazy, ist Vita nur die Alte von oben, denn Lazy hat ausschließlich Augen für seine Freundin Elsie. Doch so plötzlich, wie die Liebe kam, kommt die Krankheit. Sie verscheucht Elsie und die Zukunft. Im Treppenhaus liest Vita den mageren, erschöpften Lazy auf, nimmt ihn zu sich und päppelt ihn mit Wurstbroten wieder auf. Eine ungewöhnliche, lustige und seltsam innige Freundschaft entsteht. Dann aber macht ein neues Blutbild die Zuversicht zunichte. »Ich steige aus«, sagt Lazy. »Ich komme mit«, sagt Vita. Und so begeben sich die beiden auf eine verrückte letzte Reise.

      Ich komme mit
      3,9
    • Die Drehers sind eine ganz normale Familie: zwei Kinder, ein Haus, eine Katze. Man isst gemeinsam, man redet miteinander. Doch das neue Jahr bringt Veränderungen mit sich. Als Tarek, ein junger Flüchtling und Inges neuestes Projekt, im Keller einzieht, sucht Heiner murrend Zuflucht in der Gartenlaube, wo er dichtet und böse Briefe schreibt. Die beiden halbwüchsigen Söhne Nick und Josch rebellieren auf ihre Weise und entdecken die Lust am Verbotenen. Am Ende dieses ganz gewöhnlichen Jahres ist bei den Drehers nichts mehr beim Alten, die Katze einmal ausgenommen.

      Lauter nette Menschen
      3,5
    • Aufräumen

      • 152pages
      • 6 heures de lecture

      Luisa hat beschlossen aufzuräumen. Als erstes muss Alfred weg. Alfred, das dunkle Kneiftier ihres Lebens. Auf der Reise zur Beseitigung Alfreds ziehen die berührenden Bilder ihres Lebens an ihr vorbei: der Schmerz um die beiden Töchter die behinderte Maya und die unglückliche Miriam , ihre geheime Liebe zu Silvan, die Zeiten des Glücks und die Zeiten der Wut. Eine eigenartiger Begleiter bringt ihre Reise durcheinander: der aus der psychiatrischen Klinik ausgebrochene Flack. Mit ihm erfährt die tüchtige Luisa zum ersten Mal die Lust am Unsinn und den Spaß am Absurden. Leichtfüssig und vergnüglich kommt die Geschichte daher, sodass man beinahe überliest, wie abgrundtief traurig sie eigentlich ist. Das macht die Spannung aus bei Angelika Waldis, eine Spannung, die packt, weil sie subtil ist. Angelika Waldis legt hier ihr Meisterstück vor ein Werk übers Altern , das wie eine Frischzellenkur wirkt.

      Aufräumen
      3,3
    • Tu nicht so

      • 156pages
      • 6 heures de lecture

      Angelika Waldis erzählt fesselnde, dunkle, von einer eigenwilligen Melancholie durchzogene und zugleich leichte Geschichten von spleenigen Einzelgängern und ungewöhnlichen Beziehungen

      Tu nicht so
    • Sommersprünge

      • 192pages
      • 7 heures de lecture

      Ein sinnlicher, dramatischer Sommer. Peter fährt in das alte Tessiner Ferienhaus Casa Casta, um sich das Leben zu nehmen. Seine Schwester Judith, Mutter zweier kleiner Kinder, stürzt sich in eine leidenschaftliche Beziehung. Und Ina, die verwitwete Großmutter, muss ihre Erinnerungen zu Grabe tragen. Was ein harmonisches Familientreffen werden sollte, wird eine bittere Entlarvung von Lebenslügen: Die Vergangenheit schlägt zurück. Heimlichkeiten kommen ans Licht und zerstören nun, drei Jahrzehnte später, Judiths neue Liebe zu Dante. Aber wie hätten die beiden wissen sollen, dass sie nicht zusammenkommen dürfen? Angelika Waldis erzählt scheinbar leicht und doch voller Spitzen vom Aufeinandertreffen dreier Generationen in einem Sommerhaus und von neuem Glück, das einem alten Geheimnis zum Opfer fällt.

      Sommersprünge
    • Berghau

      • 176pages
      • 7 heures de lecture

      Etwas stürzt ein. Der Boden zittert. Aus einem dumpfen Poltern werden ein Dröhnen und Krachen, ein Rumpeln und Knallen. Dann: Stille. Nach einem Felssturz an einem strahlenden Julimorgen ist ein kleines Wandergebiet abgeschnitten von der Welt. Während immer mehr Gestein in die Tiefe donnert, wird eine einfache Gastwirtschaft in einer abgelegenen Berghütte zum Zufluchtsort für die unterschiedlichsten Menschen. Für zwei Tage und zwei Nächte sind sie hier auf engstem Raum eingeschlossen, ein Abstieg ins Dorf unmöglich: Der Weg ist weg. Der grüne Aktivist Erwin legt sich mit dem Klimawandelleugner Wolf an, der Wirt Sepp geht auf den jungen Juri los. Arne liebt heimlich und hoffnungslos Lara, die Freundin seines Freundes Wolf, und Amai, mit Erwin liiert, lässt sich auf Sex mit Sepp ein. Wie die Felsen bröckeln auch die Fassaden der Eingeschlossenen. Die Enge, die langen Nächte auf dem harten Boden, Schlaflosigkeit und Angst kehren das Innerste nach außen. Als der rettende Hubschrauber naht, ist von den zehn Menschen einer schwer verletzt, einer verschwunden, einer tot.

      Berghau
    • Der unheimliche Stein

      • 48pages
      • 2 heures de lecture

      Jojo findet einen Stein …, der einfach aussieht wie ein Stein. Aber als Jojo damit eine Nuss knackt, liegen da plötzlich zwei Nüsse. Der Stein ist ein Zauberstein; mit ihm lassen sich Dinge verdoppeln. Aber nicht nur das. Bald entdeckt Jojo den Trick, wie er Gegenstände verschwinden lassen kann. Das ist aufregend und lustig - bis Jojo aus Versehen den angeberischen Nachbarsjungen in Luft auflöst. Aber wie holt man Weggezaubertes zurück? - Und geht das auch bei Menschen? Eine spannende Geschichte, attraktiv in Szene gesetzt, halb Bildergeschichte, halb Kinderroman.

      Der unheimliche Stein