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Walter Eckhart

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    Es war die Reblaus
    UhudlerLegende
    • Die Uhudler-Legende handelt vom 'amerikanischen' Wein im Südburgenland, wie er dort hingekommen ist, warum der Handel des Weins ein halbes Jahrhundert verboten war und erzählt, was diesen Wein auszeichnet und besonders macht. Edelweinrittern, die über den Direktträger-Wein als missratenem Verwandten die Nase rümpfen, antwortet die Uhudlergemeinde mit zunehmender Gelassenheit: Über Geschmack lässt sich streiten. Seit 1992 ist der Uhudler wieder legal. Die Region ist stolz, in Zeiten der Austauschbarkeit und Vereinheitlichung aller Dinge, eine regionalspezifische Weinrarität vorweisen zu können. Der Uhudler scheint also rehabilitiert zu sein. Er ist es noch nicht ganz, denn erst das Wissen über die Herkunft dieser Weinrebe, über ihre Sorten, über die Hintergründe und Zusammenhänge der jahrzehntelangen Prohibition, über die Uhudlerwinzer und das Uhudlerland (zu dem das südliche Burgenland als auch Teile der südlichen Steiermark gehören) macht die Rehabilitierung erst komplett. Mit dem Wein und den Trauben lassen sich auch noch allerhand Köstlichkeiten zubereiten, was hier beschrieben wird. 'Das vorliegende Buch, ein Cuvée aus Information und Vergnügen, wird Sie, falls das noch nicht der Fall ist, süchtig machen nach einer kleinen österreichischen Landschaft, die einen großen Zauber birgt.' Helmut Zilk, ehemaliger Bürgermeister von Wien Mit 50 Rezepten

      UhudlerLegende
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      Eine Jeremiade über Fakten, Fiktionen, Banalitäten und Momente spontaner Polemik

      Die wirklichen Philosophen sind außerhalb der Akademie, die wirklichen Dichter sind außerhalb des Kanons, die wirklichen Theologen sind außerhalb der Kirche, die wirklichen Heiligen, die wirklichen Bauern sind außerhalb des Bauernbunds, die wirklichen Steirer sind außerhalb der Steiermark, und wer wirklich gut leben will, verachtet Wellness, und wer wirklich Politik macht, tut das außerhalb der Politik. All das trifft auf den Autor Walter Eckhart zu, der mit seinem Monologpuzzle «Westend Blues» spät in die Welt der Literatur einsteigt, aus der ein nicht mehr unter uns weilender Literaturpapst ihn postwendend wieder ausgeschlossen hätte, weil seiner Meinung nach Ideen nicht Gegenstand der schriftstellerischen Kunst seien. Eckhart aber hat eine Lawine von Ideen losgetreten. Sie kreisen um guten Wein, gutes Essen, guten Sex, gute Freunde und gute Utopien und lassen keine Zweifel daran, dass ein Gier und Geiz generierendes Schweine mit einer Art dionysischen Galgenlebenslust bewältigt werden kann...

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