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Beate Ochsner

    Vom Videoaktivismus zum Autorenfilm
    Ulrike Ottinger
    Affizierungs- und Teilhabeprozesse zwischen Organismen und Maschinen
    • Der Band reflektiert Forschungspraktiken, die für das Projekt der Biokybernetik wie der aktuellen bionischen Prothetik und Medienökologie charakteristisch sind: die Suche nach einem dritten Weg zwischen Technologisierung des Bios und Biologisierung von Technik. Durch ihre möglichst dichten Beschreibungen der jeweiligen wechselseitigen Affizierungs- und Teilhabeprozesse zwischen Mensch und Technik tragen die wissenschaftshistorischen, philosophischen, kultur- und medienwissenschaftlichen Beiträge dazu bei, den Blick auf die bewusste Annäherung der Zwei Kulturen durch die gegenwärtigen Lebens- und Kulturwissenschaften zu erweitern. Dies wird u.a. durch die Kontextualisierung der Debatten in Bezug auf das Verhältnis zwischen Maschinen und Organismen sowie Artifiziellem und Natürlichem geleistet.

      Affizierungs- und Teilhabeprozesse zwischen Organismen und Maschinen
    • Ulrike Ottinger

      Ein Gespräch

      • 114pages
      • 4 heures de lecture

      Ulrike Ottinger, geboren am 6.6. 1942, ist eine avantgardistische Film- und Fotokünstlerin. Ulrike Ottinger als Regisseurin zu beschreiben, würde ihr Wirken nur unzureichend charakterisieren. Zwar hat sie mehr als zwei Dutzend Filme gedreht, zusätzlich bzw. parallel dazu zahlreiche Fotografien angefertigt, eigene Theaterstücke und ein Epos geschrieben, Hörspiele verfasst, Ausstellungen konzipiert und nicht zuletzt Drehbücher verfasst, die selbstständige Kunstwerke darstellen und mitunter in Buchform erschienen sind. Jeder ihrer Filme stellt nur einen kleinen Ausschnitt aus einem multimedial angelegten künstlerischen Nachdenken dar, das ganz konsequent höchst unterschiedliche Ausdrucks- und Darstellungsformen miteinander verbindet. Ein Film ist oft nur das erste Fenster, das auf eine weitere Welt öffnet, die ihrerseits neue Fenster bereithält. Abgeschlossene Räume, Welten und Orte sind Ulrike Ottinger ein Graus, die Passage, die Überschreitung und die Erkundung hingegen Programm. Dieses ausführliche Gespräch beschränkt sich auf Ulrike Ottingers filmisches Œuvre und bezieht nur gelegentlich weitere Bereiche ihres künstlerischen Schaffens mit ein.

      Ulrike Ottinger
    • Vom Videoaktivismus zum Autorenfilm

      Mirjam Quinte, Pepe Danquart, Didi Danquart und die Medienwerkstatt Freiburg

      • 200pages
      • 7 heures de lecture

      Bislang fehlt eine Gesamtdarstellung des filmischen Werks von Didi und Pepe Danquart sowie Mirjam Quinte, das aus der Medienwerkstatt Freiburg hervorging und über vier Jahrzehnte umfasst. Aus der kollektiven, politisch-aktivistischen Videopraxis der 1970er- und 1980er-Jahre, die Haltung und Botschaft in den Mittelpunkt stellte, entwickelten sich schrittweise eigenständige künstlerische Handschriften. Spätestens mit Filmen wie Passt bloß auf! (MWF, D 1982) und Geisterfahrer (MWF, D 1986) traten ästhetische und formale Ambitionen hervor, die Dramaturgie, Inszenierung und Collage als Ausdrucksmittel etablierten. In Gesprächen und Interviews mit den drei Filmschaffenden ließ sich erstmals die Kontinuität, aber auch die individuelle Differenzierung dieser Entwicklung von kollektiver Medienarbeit zu individuellen Autor:innen- und/oder Produzent:innenbiografien umfassend nachvollziehen. Die diesen Band ermöglichenden ausführlichen Gespräche mit Pepe Danquart, Mirjam Quinte und Didi Danquart haben Beate Ochsner und Andreas Schreitmüller im Frühjahr 2025 geführt.

      Vom Videoaktivismus zum Autorenfilm