Dass er nichts mehr liebt als seine Ruhe, seine Tomatenrezepte und sein Cabrio, werden die Leser des ersten Bandes Münsterland-Mafia wissen. Dass es damit für Peter-Paul Pfühl, genannt Pepa, wieder einmal nichts wird, werden sie ahnen. Zunächst muss Pepa das Rätsel um den massakrierten Hahn seines Nachbarn lösen. Ein besonderes Tier, dessen jugendlicher Besitzer bei einem merkwürdigen Unfall zu Tode kommt. Bald hat Pepa einen krankhaften Killer auf dem Hals, recherchiert zwischen einer alten Bücherei und einem gentechnischen Labor und hat sich einer anstrengenden Professorengattin zu erwehren. Natürlich steht Münsterland-Fahnder Pepa überall seinen Mann - mit altbewährter Unterstützung seiner Perle Gertrud und seines Kumpels Heinz. Wieder ein Krimi von Georg Veit mit viel Tempo, Sprachwitz und Spannung, voller Augenzwinkern und Doppelbödigkeit, aber auch mit einer ernsten Thematik und genauen Beobachtungen über Menschen und Gesellschaft.
Georg Veit Livres






Mörderwahl. Ein Krimi aus dem Münsterland
- 216pages
- 8 heures de lecture
Peter-Paul Pfühl, ein ruhiger Tomatenzüchter, wird widerwillig in einen Mordfall verwickelt, als seine Hausdame und ein ehemaliger Kommissar ihn über den Tod der Bürgermeisterin informieren. Die Ermittlungen gestalten sich humorvoll und gesellschaftssatirisch, während Pepa zwischen verschiedenen Orten im Münsterland unterwegs ist.
Herbstliche Spiegel
Moderne Märchen aus dem Münsterland II
Wer mag schon glauben, dass alles anders ist? In den „Modernen Märchen aus dem Münsterland“ von Georg Veit jedenfalls ist alles anders. Auch in diesem zweiten Band stößt der vielgeplagte Ich-Erzähler auf einen merkwürdigen Märchenerzähler, diesmal ein seltsam erwachsenes Mädchen, das ihm mit seinen Pferden und seinen Märchen die „Hölle heiß“ und den „Himmel befahrbar“ macht. Es wird ihm mächtig mulmig bei diesen Geschichten des Pferdekindes: Verhexte Spiegel, eine verwelkte Prinzessin und ein Riese, der Schornsteine verstopft, Zwillinge, die während mittelalterlicher Fehden an eine unheilvolle „schwarze Glut“ geraten und plötzlich mit Zwerginnen, die sich in einen doppelköpfigen Drachen verwandeln, ihre Heimat retten sollen.
Zeit der Krammetsvögel
- 180pages
- 7 heures de lecture
Der Berg östlich der Stadt wirkt bei Sonnenschein angenehm, doch die Geschichte beginnt und endet im Regen. Seit Martini des letzten Jahres hat es ununterbrochen genieselt, und die Stadt ist in einer ständigen Feuchtigkeit gefangen, die in die Wände und Knochen der Menschen eingedrungen ist. In diesen düsteren Zeiten des Hungers und Krieges haben die Bewohner sich an das monotone Geräusch des Regens gewöhnt und tragen ihre Köpfe gesenkt durch die tristen Straßen. Begegnungen sind flüchtig, oft ohne Gruß, es sei denn, sie haben eine tiefere Bedeutung. Der Regen selbst scheint gleichgültig zu sein, während die Einwohner, die noch nicht vertrieben wurden, Entwässerungsgräben um ihre Häuser ziehen. Möbel werden erhöht, um die Kälte des Bodens abzuhalten, und die feuchte Luft lässt seltsame Träume entstehen. Im Frühling 1634 wird die verregnete Stadt Coesfeld zum Schauplatz eines Konflikts zwischen kaiserlichen, hessischen und schwedischen Truppen. Das Schicksal verschiedener Personen – darunter Anna Krabbe, Cornelis von Velen, Magister Matthias Gweitner, der Knecht Smelling und das Waisenkind Mette – verknüpft sich in dieser kriegerischen Kulisse. Jeder von ihnen ist vom Krieg gezeichnet und reflektiert auf einem gefährlichen Marsch die Grausamkeit des Konflikts. Die Erkenntnis, dass der Mensch dem Menschen ein Wolf ist, prägt ihre Erlebnisse und zeigt die Bestialität des Krieges, der die Menschen zu Werkzeugen macht.
Münsterland-Mafia. Ein Kriminalroman aus der Provinz
- 232pages
- 9 heures de lecture
Peter-Paul Pfühl, genannt Pepa, möchte in Ruhe leben und genießt sportliche Autos, Tomaten und seine Freundin. Doch als ein Nachbarsjunge tot aufgefunden wird, wird er in ein komplexes Verbrechen verwickelt. Ein temporeicher und humorvoller Krimi mit tiefgründigen Themen.
Mit 66 vollendete der Autor diese „biographischen Strophen“ über den Lebensweg seines Vaters, der mit 66 Jahren starb. Ein Leben, geprägt von den Kata-Strophen des Zwanzigsten Jahrhunderts und denen im Persönlichen. Der Autor spürt dem mehrfach abgebrochenen Lebenslauf in vielfältigen Bildern, Szenen und Stimmungen nach. Und trotz des Reichtums an lyrischen Formen herrschen in den sechs mal elf Gedichten strenge Symmetrien … Als wenn die Ganzheit des Lebens zu beschwören wäre.


