Rolf Boysens Essays entstehen aus einer Notwendigkeit, die ihn auch auf der Bühne umtreibt: aus dem Willen zum Ausdruck. Sie reflektieren seine Annäherungen an Stücke und Rollen, haben Begegnungen mit Menschen zum Thema, und zuweilen sind sie auch Stellungnahmen zu Ereignissen des politischen Lebens.
Rolf Boysen Livres


Der Name der Rose
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Daß er in den Mauern der prächtigen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin das Echo eines verschollenen Lachens hören würde, das hell und klassisch herüberklingt aus der Antike, damit hat der englische Franziskanermönch William von Baskerville nicht gerechnet. Zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus, ist er in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs. Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die beiden mit kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen konfrontiert: Ein Mönch ist im Schweineblutbottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, ein dritter wird tot im Badehaus gefunden. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht Produktionsjahr: 1986. 6 CDs (331 min.) : stereo ; 12 cm, in Behältnis 13 x 14 x 2 cm + booklet ([4] S.) Hörspielbearb.: Richard Hey. Regie: Otto Düben. Mit Pinkas Braun ; Rolf Boysen ; Ernst Jacobi u.a. Musik: Peter Zwetkoff. Bayerischer Rundfunk ...