Acheter 10 livres pour 10 € ici !
Bookbot

Renate Berenike Schmidt

    Sexuelle Sozialisation
    Körperkontakt
    Gelebte Geschichte der Sexualpädagogik
    Jugendsexualität und Schulalltag
    Lebensthema Sexualität
    Vielfalt wagen
    • 2017

      Während sich Geschichtsschreibung häufig auf die Sichtweise einzelner Personen verengt, legt dieser Band eine vielperspektivische Darstellung vor, nah an den direkten Äußerungen jener, die am Diskurs beteiligt waren und sind: Über 50 in Wissenschaft und Praxis tätige Sexualpädagog_innen aus verschiedenen Generationen schildern ihre Erfahrungen und Perspektiven. Das Ergebnis ist eine lebendige, konkrete, eben „gelebte Geschichte“ der Sexualpädagogik seit der „Pubertät der Republik“, also seit Anfang der 1960er Jahre. Neben den zentralen Diskursen werden die aktuellen Themen der Disziplin und Profession gesondert beleuchtet: sexuelle und berufliche Sozialisation der Professionellen; sexualpädagogische Richtungskämpfe und Angstthemen; Sexualpädagogik, Sexualwissenschaft und Geschlechterforschung; Sexualität von Kindern; Sexualpädagogik, Gewaltprävention und Medien.

      Gelebte Geschichte der Sexualpädagogik
    • 2012

      Körperkontakt

      • 335pages
      • 12 heures de lecture

      Die aktuelle sozialwissenschaftliche Diskussion zum Thema »Körper« beschränkt sich häufig auf individuelle Ausdrucksformen und Befindlichkeiten – Berührungen zwischen den Körpern hingegen sind weder empirisch noch theoretisch von Interesse. Doch ohne die Berücksichtigung dieser grundlegenden Beziehungsform kann die soziale Entwicklung des Menschen nicht hinreichend verstanden werden. Daher ist eine Neuorientierung erforderlich, die Einsichten in geteilte Körperwirklichkeiten im interdisziplinären Diskurs verankert. Der vorliegende Band schließt eine Forschungslücke, indem er einen breiten, interdisziplinären Überblick zu einem bisher vernachlässigten Thema bietet. Dabei schließt er an Alltagssituationen an und zeigt verschiedenste, teilweise tabuisierte ethische Problemlagen bei Körperkontakten auf – etwa in pädagogischen oder medizinischen Situationen. Mit Beiträgen von Traute Becker, Ulrike Böhnke, Martin Grunwald, Sabine Huschka, Gudrun Lemke-Werner, Elke Mahnke, Tilmann Moser, Annette Probst, Matthias Riedel, Uwe Sielert, Gerd Stecklina, Christa Wanzeck-Sielert, Jeffrey Wimmer, Rainer Wollny

      Körperkontakt
    • 2009

      Vielfalt wagen

      Festschrift für Uwe Sielert

      Vielfalt zu wagen und dabei sexuelles Lernen als lebenslange Herausforderung anzunehmen, ist sicherlich eine Aufgabe, die den Kieler Sozialpädagogen Uwe Sielert von Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere an umtreibt. Umgekehrt wurde die Sexualpädagogik in Deutschland in den letzten 25 Jahren maßgeblich durch ihn mitbestimmt: Wichtige Impulse für die Etablierung und Weiterentwicklung dieser Disziplin, auch unter dem von ihm mitgeprägten neuen Begriff Sexuelle Bildung, gingen von ihm aus. Uwe Sielert sorgte zudem dafür, dass innerhalb der flqq Pädagogik der Vielfalt frqq die Bedeutung der Sexualität nicht vernachlässigt wurde. Sein Einfluss beschränkt sich also nicht auf die Sexualpädagogik, sondern erstreckt sich auch auf Themen wie Jungenarbeit, Jugendsozialarbeit sowie Familien- und Lebensformen. Diesem Gesichtspunkt soll auch mit dieser Festschrift Rechnung getragen werden: Nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus dem Lager der Sexualpädagogik wollen ihn mit diesem Sammelband für seine Arbeit würdigen: Es soll auch der Sozialpädagoge geehrt und auf seine Bedeutung als kritischer Sexualwissenschaftler hingewiesen werden. In all diesen Feldern erweist sich Uwe Sielert als jemand, der nicht unreflektiertem Mainstream-Denken anhängt, sondern durchaus eigene Akzente zu setzen versteht. Und auch dem freundlichen (und freundschaftlichen) Begleiter wollen die beteiligten Autorinnen und Autoren mit dieser Festschrift ihren Dank aussprechen.

      Vielfalt wagen
    • 2009

      Sexuelle Sozialisation

      Sechs Annäherungen

      Im Anschluss an Gedanken des Sozialkonstruktivismus und der philosophischen Anthropologie entfaltet der Band in sechs Beiträgen verschiedene Dimensionen einer Theorie der sexuellen Sozialisation. Die Ausgangsfrage lautet dabei, wie das Kind im Spannungsfeld zwischen eigenen Wünschen (oder auch Ängsten) und den funktionalen wie normativen Anforderungen unserer Gesellschaft zum sexuell handlungs- und erlebnisfähigen Erwachsenen werden kann. Dabei sind ganz unterschiedliche Dimensionen des Sozialisationsprozesses zu skizzieren: Die Dialektik von Wissen und Nichtwissen, das Zusammenspiel von kollektiven Deutungsmustern und individuellen Erfahrungen, oder auch die Rolle verschiedener Sozialisationsinstanzen. Orientierungspunkt aller Beiträge ist ein Verständnis menschlicher Sexualität, das nicht nur empirisch tragfähig ist, sondern auch den erotischen Handlungsraum der Subjekte bewusst erweitert: Ihnen wird die Möglichkeit und auch die Fähigkeit zugesprochen, ihren eigenen sexuellen Lebensweg aktiv mitzugestalten.

      Sexuelle Sozialisation
    • 2008

      Das Handbuch bietet einen umfassenden Überblick und eröffnet neue Perspektiven für Forschung, Theoriebildung und praktische Arbeit. Es wendet sich an (sexual-)pädagogisch Tätige des Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitswesens sowie Studierende und Lehrende der entsprechenden Fachrichtungen. Menschen lernen auch als sexuelle Wesen ein Leben lang – fremd- und selbstbestimmt. Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene und alte Menschen bedürfen in einer sexuell unübersichtlich gewordenen Gesellschaft der Unterstützung bei der Gestaltung des eigenen Lebens. Das Handbuch reagiert darauf mit der Erweiterung der Sexualpädagogik um den Begriff der ‚sexuellen Bildung’. Der Blick wird auf gesellschaftliche Bereiche ausgeweitet, die bislang wenig Beachtung fanden, etwa die Erwachsenen- und Altenbildung, die verbandliche Jugendarbeit, die Resozialisierung in Justizvollzugsanstalten sowie sexuelle Menschenrechte. In vielen Bereichen betritt das Handbuch somit Neuland, ohne dabei Altes und Bewährtes zu vernachlässigen. Nach der Darstellung der theoretischen Grundlagen nehmen die Autorinnen und Autoren Moraldiskurse, sexuelle ‚Genderbildung’, Gefahren- und Schutzdiskurse, Sexualität und sexuelle Bildung in Institutionen, Didaktik und Methodik und den Professionalisierungsdiskurs in den Fokus.

      Handbuch Sexualpädagogik und sexuelle Bildung
    • 2003

      Lebensthema Sexualität

      Sexuelle Einstellungen, Erfahrungen und Karrieren jüngerer Frauen

      • 360pages
      • 13 heures de lecture

      Das Buch zeigt anhand zahlreicher Interviews wie weibliche Partnerschaftsvorstellungen und Sexualitätskonzepte entstehen und sich lebensgeschichtlich weiterentwickeln. Die Vorstellung einer einheitlichen‚ geschlechtsspezifschen Sexualität wird dabei als Mythos entlarvt. Auf der Basis einer umfangreichen qualitativen Befragung wird gezeigt, dass sich sexuelles Begehren jüngerer Frauen in fünf deutlich voneinander abgrenzbaren Handlungs- und Einstellungsmustern organisiert. Diese Muster und die ihnen folgenden sexuellen Lebensstile bilden sich als Folge spezifischer Lebenserfahrungen und sozialer Lernprozesse aus.

      Lebensthema Sexualität
    • 1998

      Jugendsexualität und Schulalltag

      • 224pages
      • 8 heures de lecture

      Forschungsprojekte haben ihre eigene Geschichte. Sie ist manchmal etwas sonderbar. So auch in diesem Fall. Als staatliche Reaktion auf das Auftreten der neuen, primär sexuell übertragenen Krankheit Aids entstand beim Bundesministerium für For­ schung und Technologie (BMFT) Anfang der neunziger Jahre auch der För­ derschwerpunkt ,sozialwissenschaftliche Aidsforschung'. Die Autorin woll­ te diese Gelegenheit nutzen, um von ihr bereits begonnene Forschungen über Sexualitätsdarstellungen in Unterrichtsmaterialien auf eine vernünftige ökonomische Grundlage zu stellen. Der von ihr (nach vielflUtigen Diskus­ sionen mit dem Autor) gestellte Projektantrag wurde auch genehmigt - al­ lerdings ohne den Teil, den sie selbst gern bearbeitet hätte (eine im Wissen­ schaftsbetrieb nicht unübliche Tragik). So waren in den folgenden drei Jah­ ren (1991 bis 1993) de facto zwei zeitaufwendige Forschungsvorhaben gleichzeitig zu bearbeiten. Die Ergebnisse des einen Projekts sind von der Autorin bereits 1994 in ihrer Dissertation "Sexualität in Biologiebüchern. Die Destabilisierung des pädagogischen Status quo durch Aids" publiziert worden. Die Resultate des anderen lagen bislang nur in Form eines - eher unansehnlichen - Forschungsberichts vor und werden jetzt erstmals der Öf­ fentlichkeit präsentiert.

      Jugendsexualität und Schulalltag
    • 1994

      Am Beispiel von Biologiebüchern und Unterrichtsmaterialien werden die Inhalte schulischer Sexualerziehung und deren Veränderungen aufgrund der Aids-Problematik analysiert. Die qualitativ orientierte Inhaltsanalyse vergleicht dazu Unterrichtswerke der 70er und frühen 80er Jahre mit neueren Büchern und Materialien zur Aids-Aufklärung. Die Arbeit zeigt nicht nur den Rahmen auf, in dem sich die Aids-Prävention in den nächsten Jahren abspielen wird, sondern liefert auch wichtige Hinweise auf die Entwicklung der schulischen Sexualerziehung überhaupt. Es werden praxisorientierte Bewertungskriterien für Schulbücher und Unterrichtsmaterialien geliefert und detaillierte sexualpädagogische Forderungen an Administration und Schulbuchverlage gestellt.

      Sexualität in Biologiebüchern