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Christina Vanja

    "In waldig-ländlicher Umgebung"
    100 Jahre Psychiatrie in Herborn
    Reichtum der Quellen. Vielfalt der Forschung
    Die Taunusbäder - Orte der Heilung und der Geselligkeit
    Besitz- und Sozialgeschichte der Zisterzienserinnenklöster Caldern und Georgenberg und des Prämonstratenserinnenstiftes Hachborn in Hessen im späten Mittelalter
    Psychiatriemuseum Haina
    • 2019

      Der Taunus als Bade- und Kurlandschaft ist bekannt durch die Badereisen prominenter Persönlichkeiten, die Orte wie Bad Ems, Bad Schwalbach, Wiesbaden und Bad Homburg berühmt machten. Die Entwicklung dieser „Sauerbrunnen“ zu Badeorten seit dem 19. Jahrhundert erforderte urbane Standards in Unterbringung und Versorgung, was adelige und bürgerliche Gäste anlockte, die Heilung und Erholung suchten. Wenig beachtet sind die sozialen Aspekte dieser Entwicklungen, die im Mittelpunkt dieses Bandes stehen. Die Bäder waren nicht nur für privilegierte Schichten zugänglich, sondern auch für Unbemittelte, unterstützt durch Almosen, Hospitäler und ab dem späten 19. Jahrhundert durch Versicherungsanstalten. Dennoch waren ihre Bewegungsräume eingeschränkt, was auch für jüdische Badegäste galt. Die Kurorte schufen zahlreiche Arbeitsplätze zur Betreuung der Gäste und trugen zur Entstehung neuer Arbeitsmärkte in der ländlichen Umgebung bei. Diese Veränderungen sind entscheidend für die Transformation der ländlichen Gesellschaft in der Taunusregion. Zudem boten die Bade- und Kurorte mit ihrer Infrastruktur den Verletzten und Traumatisierten des Ersten Weltkriegs einen Ort der Heilung und Genesung.

      Die Taunusbäder - Orte der Heilung und der Geselligkeit
    • 2016

      Das Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen mit Sitz in Kassel wurde 1986 eingerichtet. In 30 Jahren ist aus den Altregistraturen des Verbandes und seiner Einrichtungen ein auch über die hessischen Grenzen hinaus sehr attraktives Facharchiv zu 500 Jahren Fürsorgegeschichte entstanden. Der Reichtum der Quellen ist Basis einer höchst vielfältigen Forschung, die von den hessischen Hohen Hospitälern der Reformationszeit bis zu den Jugendheimen, Förderschulen und Kliniken der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 reicht. 30 Beiträge stellen in diesem Buch beispielhaft Fragestellungen und Forschungsergebnisse vor.

      Reichtum der Quellen. Vielfalt der Forschung
    • 2011

      100 Jahre Psychiatrie in Herborn

      • 336pages
      • 12 heures de lecture

      Das heutige Gesundheitsunternehmen Vitos Herborn hat seine Anfänge im Jahr 1911, als für psychisch kranke Menschen südlich der Dill-Stadt eine große Villenkolonie entstand. Durch eine Vielzahl zum Teil fachfremder Aufgaben kam der hohe therapeutische Anspruch der neuen Einrichtung lange Zeit nicht zum Tragen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden im Krankenhaus Zwangssterilisationen durchgeführt; Herborn arbeitete als Zwischenanstalt den Krankenmorden in Hadamar zu. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich die Einrichtung in mehreren Etappen zu einem modernen therapeutischen Anbieter mit Fachkliniken, Heilpädagogischen Heimen und Wohngruppen entwickelt.

      100 Jahre Psychiatrie in Herborn
    • 2009

      Psychiatriemuseum Haina

      • 112pages
      • 4 heures de lecture

      Die heutigen Kliniken und Heime in Haina (Kloster) stehen in einer besonders langen sozialpolitischen Tradition. Bereits das Zisterzienserkloster Haina besaß eine Almosenspende. In den Klostergebäuden wurde 1533 das Hohe Hospital Haina zur Versorgung Hilfsbedürftiger aus den hessischen Dörfern untergebracht. Ab dem 19. Jahrhundert diente das hessische Landeshospital als psychiatrische Pflegeanstalt. Diese war in die NS-Verbrechen an psychisch kranken Menschen einbezogen; Patienten wurden in die „Euthanasie“-Anstalt Hadamar überführt. Seit den 1950er Jahren entwickelte sich Haina zum modernen Psychiatrischen Krankenhaus. Das Psychiatriemuseum inmitten der alten Klosteranlage stellt fast fünf Jahrhunderte Psychiatriegeschichte vor. Die Exponate stammen aus dem gut erhaltenen Hospitalarchiv und einer einmaligen Sammlung an historischen Therapievorrichtungen. So können sich Besucherinnen und Besucher in dem weitgehend original erhaltenen Gebäudekomplex einem Kapitel der Sozialgeschichte widmen, das hier in anschaulicher Form nachvollziehbar ist.

      Psychiatriemuseum Haina
    • 1999
    • 1997

      Darstellung der Geschichte des psychiatrischen Krankenhauses Weilmünster seit dem Jahr 1897. Neben Baugeschichte und der Ausweitung des Kindersanatoriums werden auch die Patienten-Fotografien zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Zeit des Nationalsozialismus, in der die Klinik "Zwischenanstalt" für die Vernichtungsanstalt Hadamar war, thematisiert ebenso wie die Beteiligung an der "wilden Euthanasie" und an Zwangssterilisationen. Die Nachkriegsjahre und die Geschichte der Enthospitalisierung seit Beginn der 1970er Jahre wird ebenso angesprochen.

      Heilanstalt - Sanatorium - Kliniken
    • 1991

      Aufsatzsammlung zu einer Ausstellung von 1991, die die Beteiligung der Anstalten, die sich heute unter der Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes befinden, an den T4-Aktionen und der "Euthanasie" im Dritten Reich beleuchtet. Besonders wird die Situation in den Fürsorgeeinrichtungen in Hessen dargestellt. Im Anhang befindet sich Quellenmaterial unter anderem aus dem Bundesarchiv, dem Document Center Berlin, den National Archives in Washington und Archiven in Hessen, insbesondere des Landeswohlfahrtverbandes, die bei der Ausstellung erstmalig der Öffentlichkeit gezeigt und erst kurz zuvor erschlossen wurden.

      Euthanasie in Hadamar