Die Walddörfer
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Mitbegründer der Hamburger Sezession. Das erste Buch über Emil Maetzel. Karin von Behr zeichnet den Lebensweg eines vielseitig kreativen Architekten und hochbegabten Künstlers nach. Von den zwanziger bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts schuf er viele beeindruckende Werke. Er war langjähriger Leiter der Städtebauabteilung in der Ära Fritz Schumacher, Mitbegründer der Hamburgischen Sezession und Inspirator der Hamburger Künstlerfeste. 1933 wurde er zwangsentlassen. Bis zum Tod 1955 entfaltete er in seinem selbst gestalteten Gesamtkunstwerk in der Natur am Rand von Hamburg ein reiches künstlerisches Werk. Als Maler, Bildhauer und Architekt hat Emil Maetzel eine reiche Sammlung von Kunstwerken geschaffen, die in diesem bebilderten Band eine angemessene Würdigung erfahren.
Der 1880 in Wismar geborenen „MalerBildhauer“ Heinrich Steinhagen wurde von Alfred Lichtwark, dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle, entdeckt und gefördert. 1919 wurde Steinhagen zum Begründer der „Hamburgischen Sezession“, trennte sich aber schon nach einem Jahr wieder von der Gruppe. Er verkaufte sein gesamtes Oeuvre und erwarb ein Grundstück in Rahlstedt, wo sein Gesamtkunstwerk, das berühmt-berüchtigte Haus Steinhagen entstand.
Was machen Künstler mit ihren Gärten? Wie gestalten sie ein öffentliches Gelände oder ihre privaten Gefilde? Welche Botschaft formulieren sie in der Natur unter freiem Himmel? Das Buch stellt private und öffentliche, historische und zeitgenössische Gärten von Malern und Schriftstellern, Architekten und Bildhauern vor – von der Nordsee bis zum Chiemsee, von der Insel Usedom bis Weimar. Informativ und unterhaltsam führt die Kunsthistorikerin und Journalistin Karin von Behr durch die grünen Areale von Künstlern wie Emil Nolde und Max Liebermann, Bertolt Brecht und Hans Fallada, Ulrich Rückriem und Oswald Mathias Ungers, Jenny Holzer und Ian Hamilton Finlay. Anschauliche Grundrisszeichnungen und Marion Nickigs brillante Farbfotografien laden darüber hinaus zu einer sinnlichen Erkundungsreise durch Deutschlands Künstlergärten ein.