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Michael Alex

    Klimadaten ausgewählter Stationen des Vorderen Orients
    Nachträgliche Sicherungsverwahrung
    Spaltung von Emulsionen mit verdichteten Gasen
    Nachträgliche Sicherungsverwahrung - ein rechtsstaatliches und kriminalpolitisches Debakel
    • 2013

      Die Sicherungsverwahrung ist eines der umstrittensten Instrumente der deut-schen Kriminalpolitik. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer Sonderform, der im Jahre 2004 eingeführten nachträglichen Sicherungsverwahrung. Der Autor hat in einer Rückfallstudie Fälle untersucht, in denen vermeintlich gefährliche Verurteilte aus der Haft entlassen worden sind, weil infolge der rest-riktiven Rechtsprechung zu § 66b StGB die Voraussetzungen für die nachträgli-che Anordnung von Sicherungsverwahrung nicht erfüllt waren. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die nachträgliche Sicherungsverwahrung nicht geeignet und auch nicht erforderlich ist, um die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen.

      Nachträgliche Sicherungsverwahrung - ein rechtsstaatliches und kriminalpolitisches Debakel
    • 2010

      Die Prozessidee einer Emulsionsspaltung in Gegenwart verdichteter bis überkritischer Gase wurde auf ein neuartiges Verfahren zur Phasenseparierung stabiler disperser Multikomponenten- und Multiphasensysteme angewendet. Ziel der Arbeit war die vollständige, beschleunigte und wirtschaftliche Aufspaltung gebrauchter Dispersionen in qualitativ hochwertige Öl- und Wasserspaltphasen, wobei erstere eine stoffliche Verwertung ermöglichen und letztere die Einleitbedingungen ins Abwassersystem erfüllen sollen. Das neuartige Emulsionsspaltverfahren baut auf einem vorangegangenen Projekt zur Aufbereitung kontaminierter Altöle mit vernachlässigbarem Wassergehalt auf [Alex 2009]. Dort konnten unter Zugabe verdichteten Propans Kohlenwasserstoffe als Wertstofffraktion aus, mit alterungsbedingten und unerwünschten Fremd- und Schmutzstoffen kontaminierten, Altölen für eine stoffliche Aufbereitung zu hochwertigen Schmiermitteln zurückgewonnen werden. Die dispersen Stoffsysteme der vorliegenden Arbeit sind gegenüber jenen Altölen um zwei Komponenten, Wasser und Tenside, erweitert.

      Spaltung von Emulsionen mit verdichteten Gasen
    • 2010

      Nachträgliche Sicherungsverwahrung

      • 169pages
      • 6 heures de lecture

      Die Studie untersucht die Rückfälligkeit von 77 entlassenen Gefangenen, bei denen erfolglose Versuche unternommen wurden, eine nachträgliche Sicherungsverwahrung zu verhängen. Nur vier Personen (5 %) wurden erneut wegen Raub- oder Sexualdelikten verurteilt, obwohl allen eine schlechte Prognose, oft basierend auf psychiatrischen Gutachten, attestiert wurde. Diese relativ niedrige Rückfallquote wirft Zweifel an der Zuverlässigkeit von Kriminalprognosen auf. Die Einführung von Standards für Gutachten und Prognoseinstrumenten rechtfertigt nicht das Vertrauen, dass Prognosen für hochgradig gefährliche Fälle eine geeignete Entscheidungsgrundlage bieten. Die Identifizierung gefährlicher Wiederholungstäter geschieht oft auf Kosten unschuldiger Personen, die fälschlicherweise als gefährlich eingestuft werden. Zudem wird die Eignung von forensischen Psychiatern und Psychologen, die meist mit Gutachten beauftragt werden, in Frage gestellt, da sie sich auf die Psychopathologie des Einzelnen konzentrieren, während Kriminologen die Dynamik delinquenten Verhaltens im Blick haben. Die Studie zeigt auch, dass notwendige Entlassungsvorbereitungen oft unterbleiben, was dazu führt, dass nach den Entlassungsverfügungen keine Zeit für Wohnungssuche oder Nachsorgeorganisation bleibt. Dies verdeutlicht die „entsozialisierenden“ Begleitumstände und Nebenwirkungen dieses Instruments.

      Nachträgliche Sicherungsverwahrung