Tone Fink - solo.tone
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Der aus Schwarzenberg/Vorarlberg stammende Künstler Tone Fink gilt als eine der schillerndsten Figuren der österreichischen Nachkriegskunst. Ingrid Bertel beschreibt in ihrem Beitrag, dass Finks Bilderwelt in ihrer Vielfältigkeit stets leicht und hell bleibt. Er beschreibt den Umgang mit seinem Lieblingsmaterial: "Du bist Arzt und Heiler und Verletzter in einem." Dieser Prozess umfasst das "Wehtun" des Papiers, gefolgt von dessen Verschönerung. So entstehen Masken, Kleider für Prozessionen, Fahnen, Rollobjekte, Möbel und sogar ein ganzes Papierzimmer, wobei der Fokus vor allem auf Objekten für Performances liegt. Trotz dieser Vielfalt bleibt die Zeichnung, für die er sich bereits als Student entschied, sein wichtigstes Medium. Anlässlich seines 80. Geburtstags erscheint eine umfangreiche Werkmonografie, die über 300 farbige Werkabbildungen, Fotografien und Filmstile umfasst und einen repräsentativen Querschnitt seines Schaffens von 1965 bis heute bietet. Die Publikation ist in drei thematische Abschnitte gegliedert (Zeichnung, Objekt/Performance/Film, Malerei/Zeichnung/Originalbücher) und enthält zwei Textblöcke. Diese Veröffentlichung wird im Rahmen der Ausstellungen zu Finks 80. Geburtstag präsentiert: solo.tone in Bregenz und Mein Gott na?! in Schwarzenberg.







