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Helga Theunert

    1 janvier 1951
    Medienkinder von Geburt an
    "Wir gucken besser fern als Ihr!"
    Jugend - Medien - Identität
    • Die Digitalisierung der Medienwelt hat neue Erfahrungs- und Handlungsräume geschaffen, die insbesondere Jugendliche ansprechen. Sie nutzen diese Plattformen, um ihre Beziehungen zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Zugehörigkeit zu verschiedenen Medienszenen auszudrücken. In virtuellen Räumen inszenieren sie sich selbst und teilen ihre Gedanken und Gefühle in unterschiedlichen Öffentlichkeiten. Dabei integrieren sie verschiedene Identitätsfacetten, sowohl stabile Elemente ihrer Persönlichkeit als auch solche, die sie ausprobieren möchten. In diesen digitalen Umgebungen erfahren sie soziale Einbettung, Anerkennung und Teilhabe, was ihre Identitätsbildung beeinflusst. Die mediale Identitätsarbeit ergänzt die reale und kann sowohl bereichernd als auch einschränkend wirken. Der vierte Band der Interdisziplinären Diskurse beleuchtet, wie Mediennutzung in die Identitätsbildung einfließt und gezielt genutzt werden kann. Aus den Perspektiven von Jugendsoziologie, Psychologie, Medienwissenschaft und Medienpädagogik werden theoretische Grundlagen und empirische Befunde diskutiert. Der Sammelband bietet einen aktuellen Überblick und zeigt die Identitätsrelevanz verschiedener Medien für Heranwachsende auf. Zudem wird ein erweiterter Rahmen geschaffen, der die Besonderheiten der heutigen Identitätsbildung berücksichtigt.

      Jugend - Medien - Identität
    • Medienkinder von Geburt an

      Medienaneignung in den ersten sechs Lebensjahren: Beiträge aus Medienpädagogik, Entwicklungspsychologie, Frühpädagogik, Familiensoziologie, Jugendmedienschutz

      • 157pages
      • 6 heures de lecture

      Der Medienmarkt umwirbt heute die unter Sechsjährigen mit Vehemenz. Neben den klassischen Marktsegmenten Bilderbuch und Hörkassette bietet das Fernsehen seit vielen Jahren Kinderprogramm auch für die Jüngsten. Darüber hinaus wird den Eltern seit einiger Zeit auch eine beachtliche Palette an Edutainmentsoftware und einfachen Computerspielen sowie zunehmend Hardware für ihre jüngeren Kinder angeboten. Was aber kann das Kind mit den offerten des Medienmarktes anfangen, die das soziale Umfeld in sein Leben bringt? Und ab wann macht es Sinn, Medienkompetenz, zweifelsohne eine der Schlüsselkompetenzen in der heutigen Gesellschaft, systematisch zu fördern? Das vorliegende Buch geht diesen Fragen nach, aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven und aufgrund der Erfahrungen aus verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern. (www.kopaed.de/, 7.2007).

      Medienkinder von Geburt an