In einer Gesprächsrunde zur Dämmerstunde erzählt Käpt’n Ricklef Petersen, Frachtschiffer im nordfriesischen Wattenmeer, abenteuerliche Szenen und Geschichten aus seinem Leben. Herausgefordert von Stürmen, Landunter und vereisten Wassern, ist sein vom Gezeitenstrom bestimmtes Leben eine Reise ins Innere eines Menschen, der den bewegten Ablauf der Natur und ihrer Kraft in sich selbst wiederfindet
Begegnungen sind es, die unser Leben ausmachen. Nicht nur die Begegnung von Mensch zu Mensch, auch die mit einem Kunstwerk, einer Zeichnung oder einer Skulptur. Alles kann uns so dialogisch gegenübertreten, dass wir darin „Anrede“ vernehmen. Das zeigt dieser Briefwechsel, der nicht nur ein Dialog mit dem Bildhauer Martin Mayer ist, in dem sein Verständnis von Kunst zur Sprache kommt. Er ist auch ein Gespräch mit seinen Plastiken, die den Betrachter immer wieder unverhofft und ganz unmittelbar ansprechen. Der Formensprache Martin Mayers wohnt die Kraft inne, dialogische Situationen zu schaffen, in denen sich Spielräume auftun für Phantasie, Assoziationen und Deutungen.
Die „Kunst des Sterbens“ (ars moriendi) ist eine alte christliche Tradition. Von ihr wissen die Menschen heute kaum noch etwas. Doch es gibt Ausnahmen. Der Schleswiger Holm mit Friedhof und Kapelle, mit der Tradition der Beliebung und ihrer bemerkenswerten Satzung ist soch eine Ausnahme. Davon erzählt der ehemalige Seelsorger der Fischersiedlung und macht deutlich, wie wichtig es für den Menschen ist, die „Kunst des Sterbens“ zu lernen.
Sie tauchen auf wie aus dem Nichts – an einem Ort und zu einer bestimmten Stunde. Sie sprechen Worte so schonungslos und provokativ, dass ihre Kritiker behaupten, das Land könne ihre Worte nicht ertragen. Ihr Dasein trägt die Signatur des Leidens. Dann sind sie wieder im Dunkel der Geschichte verschwunden. Aber in dem kurzen geschichtlichen Augenblick, den sie da waren, haben sie sich nicht nur ihrer Zeit, sondern allen zukünftigen Generationen ins Gewissen geschrieben und der Zukunft ihr unverwechselbares Siegel von Recht und Gerechtigkeit aufgedrückt, unauslöschlich und für alle Zeiten: die biblischen Propheten. Ein Elia zum Beispiel oder ein Amos, ein Hosea oder Jesaja, ein Jeremia, Ezechiel oder Jona, um nur einige zu nennen. Israels Propheten, deren letzter Johannes der Täufer ist, sind etwas Besonderes, Einmaliges. Was sie kennzeichnet und welche Bedeutung sie für uns heute haben, wird in vier Essays verdeutlicht.
Jeder der acht in diesem Band versammelten Essays ist thematisch in sich abgerundet. Doch durch inhaltliche Bezüge sind sie miteinander verknüpft und fügen sich so zu einem Gesamtbild zusammen. - Nicht du trägst die Wurzel - Die Wurzel trägt dich. Gedanken zum Israelsonntag - Fundamentalismus in den Religionen - Bedrohung für den Weltfrieden? - Israel - Anstoß für die Völker. Überlegungen zu den Hintergründen des Nahost-Konflikts - Die Welt der Chassidim. Geschichten aus dem osteuropäischen Judentum - Auschwitz - Nelly Sachs: Chronistin der Shoah jenseits der Protokollform - Luther und die Juden - Der Jüngste Tag
In acht Geschichten, die „Kult“ gewordene Worte des unvergessenen Trainers Sepp Herberger zum Thema haben und der tieferen Bedeutung von Eigentor, Abseitsregel und Elfmeter nachspüren, wird die „wichtigste Nebensache der Welt“, der Fußball, zum Gleichnis für das Leben. Kleine philosophische Betrachtungen führen zu überraschenden Einsichten und Erkenntnissen über Mensch und Gesellschaft.
Zwischen Hallig und Heiligem Land Unterwegs zu sein heißt, der Welt zu begegnen, und Begegnungen sind es, die unser Leben ausmachen. Der ehemalige Pastor Dietrich Heyde war selbst viel unterwegs. Zwischen Hallig und Heiligem Land, zwischen Weltlichem und Kirchlichem, zwischen Meditationen und Medien. Auf seinen Wegen begegnete er Menschen, Landschaften, Ereignissen und Sichtweisen. Das, was ihn bewegte, hielt er in Tagebuchnotizen fest. Aus diesen entstanden die „Bilder von Himmel und Erde“. Reisebilder, Sportgeschichten, Begegnungen und Gleichnisse - 36 Erzählungen über Wege und Stationen, über die alltägliche Suche nach Orientierung und das Streben nach einem sinnerfüllten Leben.
In 27 Kapiteln betrachtet der ehemalige Hooger Pastor Dietrich Heyde den
Alltag zwischen Ebbe und Flut. Gemeinschaft, Verlust, Einsamkeit, Glück - was
bedeutet Menschsein in einer sich rasant wandelnden Welt? In der kleinen Welt
der Hallig werden solch große Fragen für den Leser greifbar.§§Philosophisch
und religiös, ernst und heiter gibt Dietrich Heyde Antworten. Begleitet werden
seine Gedankengänge und Szenerien von selbst aufgenommenen Fotos aus seiner
Zeit auf der Hallig.§§Sieben Jahre, 1980 bis 1987, hat er auf der Hallig
gelebt und gearbeitet. Die Faszination für die unverwechselbare Ausstrahlung
dieses Fleckens Erde merkt man den Texten in diesem Buch an. Durch seine
Beobachtungen, Erfahrungen, Entdeckungen und Gedanken sieht man die hellen und
die schweren Stunden eines Lebens mitten im Wattenmeer.