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Alfred Hössl

    Integration behinderter Kinder in Schweden
    Bildungsverläufe in der Grundschule
    Kevin lieber im Hort oder zu Hause?
    • 2006

      Wichtiges Ziel aktueller Reformbemühungen in der Grundschule ist die Realisierung offener Lernkulturen, die den unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schulanfänger entgegekommen und den individuellen Bildungserfolg aller Kinder unterstützen sollen. Dabei bleibt oft die Frage offen, wie schulische Bildunganforderungen und Angebote von den Betroffenen wahrgenommen und angemommen werden. Die Autoren haben Bildungsverläufe während der Grundschulzeit anhand von prozessbezogenen Individualdaten von 24 Kindern an vier bayerischen Grundschulen untersucht. Dabei wurden vor allem Mißerfolge und Belastungen sowie die potenziellen Barrieren und Benachteiligungen aus der Sicht von Schülern und Eltern unter Berücksichtigung der jeweiligen Klassensituation und des Unterstützungssystems Familie in den Blick genommen. Im ersten Teil des Buches wird nach einer Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand und dem methodischen Ansatz der Studie ein Überblick über die Leistungsentwicklung, die Wahrnehmungen von schulischen Anforderungen und die babei erfahrenen Belastungen gegeben. In einem zweiten Teil werden anhand von einzelnen Fallprotraits die Bildungsverläufe der an der Studie beteiligten Kinder in ihrer schulischen Entwicklung als auch in der Entwicklung ihrer Lern- und Lebenssitutation im familialen Umfeld betrachtet.

      Bildungsverläufe in der Grundschule
    • 1999

      Im Rahmen des Projekts 'Infrastruktur für Schulkinder' standen die Erfahrungen und Meinungen der Kinder im Mittelpunkt der Erhebungen. Die Praxis zeigt, dass Konzepte und Planungen der Nachmittagsbetreuung oft einseitig von den Interessen der Erwachsenen geprägt sind. Bedürfnisse werden häufig durch die Berufstätigkeit der Mütter definiert, Öffnungszeiten orientieren sich an den Arbeitszeiten der Eltern, und die Hausaufgabenbetreuung wird nach den Erwartungen von Elternhaus und Schule ausgerichtet. Um den Sichtweisen der Kinder mehr Gewicht zu verleihen, wird gefordert, dass die Qualität einer Einrichtung daran gemessen wird, was sie den Kindern bietet und wie wohl sie sich dort fühlen. Der Hort sollte nicht als Pflichtveranstaltung, sondern als betreuter Lebensraum verstanden werden, in dem Freiwilligkeit, Selbständigkeit und Motivation zentrale Kriterien des pädagogischen Konzepts sind. Der Beitrag behandelt zunächst die Freizeitaktivitäten in den Einrichtungen und untersucht, wie Kinder die kommunikative Situation erleben und ihren Aufenthalt bewerten. Abschließend werden die Meinungen und Einstellungen von Kindern und Eltern zum Hort miteinander in Beziehung gesetzt.

      Kevin lieber im Hort oder zu Hause?