30 Jahre WISSEN "Klug systematisierend ... ein fundierter Zugang zur Materie." Andreas Eckert, Die ZEIT Kaum ein Vorgang veränderte die Welt im 20. Jahrhundert so sehr wie das Ende kolonialer Herrschaft in Asien und Afrika. In systematischen und chronologischen Kapiteln beschreibt das Buch diesen Prozess mit seinen weiten Ausläufern im gesamten Jahrhundert und bietet lokale, imperiale und globale Erklärungen an. Es fragt nach den Auswirkungen der Dekolonisation auf Weltwirtschaft, internationales System und Ideengeschichte sowie nach den vielfältigen langfristigen Folgen für die ehemaligen Kolonien und Metropolen.
Jürgen Osterhammel Ordre des livres (chronologique)
Jürgen Osterhammel est professeur émérite d'histoire moderne et contemporaine à l'Université de Constance. Son œuvre explore en profondeur l'histoire mondiale, notamment dans des perspectives à long terme. Il se concentre sur l'histoire du monde, la modernité mondiale et les études asiatiques. Son approche se caractérise par une vaste vision et un accent mis sur l'analyse comparative.






Die Entzauberung Asiens
Europa und die asiatischen Reiche im 18. Jahrhundert
- 574pages
- 21 heures de lecture
Asien war eines der großen Themen der Aufklärungsepoche. Im 18. Jahrhundert wurden auch entlegene Teile Asiens bereist und erschlossen. Um 1780 waren die Gebildeten Europas über Asien hervorragend informiert. Asien wurde damals zugleich entzaubert und besser verstanden als in den Jahrhunderten davor. Für eine kurze Zeit wurden Araber, Inder, Perser oder Chinesen zu entfernten Nachbarn, mit denen sich trotz offenkundiger Kommunikationsschwierigkeiten ein Dialog führen ließ. Weltoffenheit und wissenschaftliche Neugier kippten um 1800 in eine neue, heute noch nachwirkende Arroganz um. Zur kolonialen Unterwerfung eines entzauberten Kontinents war es dann nur ein kleiner Schritt. Für die Neuausgabe wurde das Buch um ein Nachwort erweitert, das sich kritisch mit der Diskussion um eurozentrischen „Orientalismus“ auseinandersetzt.
Kolonialismus
Geschichte, Formen, Folgen
"EINE ... SCHWER ZU ÜBERTREFFENDE DARSTELLUNG, DIE AUCH INTERNATIONAL IHRESGLEICHEN SUCHT." - ANDREAS ECKERT, DIE ZEIT Koloniale Herrschaft war ein herausragendes Merkmal der Weltgeschichte zwischen etwa 1500 und 1975. Die Autoren schildern an Beispielen aus allen Kolonialreichen der Neuzeit Methoden der Eroberung, Herrschaftssicherung und wirtschaftlichen Ausbeutung, Formen des Widerstands, das Entstehen besonderer kolonialer Gesellschaften, Spielarten kultureller Kolonisierung sowie die Grundzüge kolonialistischen Denkens und von Kolonialkultur, deren anhaltende Wirkung wieder stark diskutiert wird.
The book explores the significant transformations that occurred globally after 1750, highlighting the interconnectedness of states and regions through commerce and conflict. It delves into the historical developments that shaped the modern world, focusing on events and changes outside the Western perspective. As part of a comprehensive six-volume series, it provides a detailed analysis of this pivotal era in world history, emphasizing the emergence of new dynamics that influenced global interactions.
Sklaverei und die Zivilisation des Westens
- 73pages
- 3 heures de lecture
Globalization : a short history
- 200pages
- 7 heures de lecture
In this work, Jurgen Osterhammel and Niels Petersson make the case that globalization is not so new, after all. Arguing that the world did not turn "global" overnight, the book traces the emergence of globalization over the past seven or eight centuries. In fact, the authors write, the phenomenon can be traced back to early modern large-scale trading, for example, the silk trade between China and the Mediterranean region, the shipping routes between the Arabian Peninsula and India, and the more frequently travelled caravan routes of the Near East and North Africa, all conduits for people, goods, coins, artwork, and ideas.
Asien war eines der großen Themen der Aufklärungsepoche. Im 18. Jahrhundert wurden auch entlegene Teile Asiens bereist und erschlossen. Um 1780 waren die Gebildeten Europas über Asien hervorragend informiert. Asien wurde damals zugleich entzaubert und besser verstanden als in den Jahrhunderten davor. Für eine kurze Zeit wurden Araber, Inder, Perser oder Chinesen zu entfernten Nachbarn, mit denen sich trotz offenkundiger Kommunikationsschwierigkeiten ein Dialog führen ließ. Weltoffenheit und wissenschaftliche Neugier kippten um 1800 in eine neue, heute noch nachwirkende Arroganz um. Zur kolonialen Unterwerfung eines entzauberten Kontinents war es dann nur ein kleiner Schritt. Für die Neuausgabe wurde das Buch um ein Nachwort erweitert, das sich kritisch mit der Diskussion um eurozentrischen "Orientalismus" auseinandersetzt.


