In 1941 in occupied Paris, brothers Maurice and Joseph play a last game of marbles before running home to their father's barbershop. This is the day that will change their lives forever. With the German occupation threatening their family's safety, the boys' parents decide Maurice and Joseph must disguise themselves and flee to their older brothers in the free zone. Surviving the long journey will take every scrap of ingenuity and courage they can muster...
Diese erste Arbeit von Alphonse Daudet (1840-1897) schöpft stark aus der Biografie des Schriftstellers. Daniel Eyssette, ein Kind des Südens, ist nach dem Bankrott seines Vaters in den nebligen Lyon verbannt und wird von einem Lehrer mit Verachtung „der kleine Chose“ genannt. Er ist auch der verängstigte Aufsichtsschüler, der von seinen Mitschülern terrorisiert wird, und der arme junge Mann, der zwischen Ruhmesträumen und weiblichen Versuchungen hin- und hergerissen durch die Straßen der Hauptstadt irrt. Auch die schreckliche Figur des Herrn Viot, der allgemeine Aufseher, die unglückliche Dienerin mit den „schwarzen Augen“, die Negerin Coucou-Blanc und der liebe ältere Bruder, genannt „Mère Jacques“, sind lebendig und eindrucksvoll gezeichnet. Nahe am Naturalismus, bietet Daudets Darstellung der Schulen und der literarischen Bohème dennoch den Humor und die Poesie, die den Erfolg der Lettres de mon moulin ausmachten. Als Roman einer gedemütigten Kindheit bleibt Le Petit Chose ein Klassiker, zwischen Dickens und Zola.