Edvard Grieg (18431907) zählt zu den weltweit bekanntesten Komponisten. Einige von Griegs Werken wie die «Peer-Gynt-Suite» sind jedem Musikliebhaber vertraut. Andere seiner Kompositionen aber sind vom breiteren Publikum erst noch zu entdecken; und auch die bewegte Biographie des Künstlers näher kennenzulernen ist lohnend für jeden, der sich für die Kulturgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts interessiert.
Hanspeter Krellmann Livres






Hanspeter Krellmann beschreibt und erläutert eine wichtige Gattung im musikalischen Œuvre des bedeutenden norwegischen Komponisten Edvard Grieg - seine lyrischen Klavierstücke. Er ordnet diese Stücke musikhistorisch ein, erklärt ihre Stellung in Griegs Gesamtwerk und erhellt ihre musikalische Form, ihre Bezüge zur norwegischen Volksmusik sowie insgesamt ihre kompositorischen Besonderheiten.
"Der moderne Komponist baut auf der Wahrheit"
Opern des Barock von Monteverdi bis Mozart
Die Barock-Oper - lange Zeit von den Bühnen verbannt, erlebt inzwischen wieder eine neue Blüte. Von der Geburt des Genres um 1600 in Florentiner Adels- und Gelehrtenkreisen bis zu Mozarts „Zauberflöte“ aus dem Jahr 1791 porträtiert der Band die interessantesten barocken Opern und zentrale Werke. Der Bogen reicht von Monteverdi über Purcell und Händel bis zu Mozart, bei dem die barocke Form ihre volle Pracht entfaltet. Namhafte Opernkenner liefern spannende Beiträge zu den 16 wichtigsten Musikdramen.
In der Musikgeschichte bildet George Gershwin einen Sonderfall. Er, der Leichtschaffende, schwebte zwischen den Genres, pendelte zwischen den Richtungen, fühlte sich wohl auf Zwischenplätzen, war auf vielen Feldern heimisch und hatte als Komponist doch nur ein Ziel: sich im Lied auszudrücken. Liedhaft hatte alles zu sein, was er anfaßte; zum Singen, zum Nachsingen mußte es sich am Ende eignen. Er komponierte leicht wie Mozart und Offenbach. Melodienfülle stand ihm zu Gebote wie diesen beiden, wie dem Liedmeister Schubert auch, wie Johann Strauß. Alles bei ihm aber ist auf melodiöse Floskeln zu reduzieren, auf den vortrefflichen thematischen Einfall, an dem es ihm nicht gebrach. Diesen Phänomen ordnet sich, was er komponiert hat, unter, der einzeln stehende Schlager so gut wie die Opernarie, der Klavierblues so überzeugend wie der versiert instrumentierte Abschnitt in einem seiner Konzertwerke.
Helmuth Rilling, ein charismatischer Dirigent und Lehrer, hat die Musikwelt, insbesondere das Chorwesen, über Jahrzehnte geprägt. In diesem Buch reflektiert er über sein musikalisches Leben, insbesondere seine Beziehung zu Bach und anderen Komponisten. Rilling gewährt Einblicke in seine vielfältige Arbeit und teilt auf anschauliche und lockere Weise seine Gedanken zur Musik und zur Faszination des Musizierens. Ergänzt wird das Buch durch einen Essay von Hanspeter Krellmann sowie eine Chronik und Diskografie. Die Themen umfassen sein Privat- und Berufsleben, Interpretations- und Aufführungspraxis, die Zusammenarbeit mit berühmten Interpreten, den Alltag eines Dirigenten, sowie seine Ansichten zu Bach, Mendelssohn, Brahms und zeitgenössischer Musik. Auch die Verbindung zwischen Religiosität und Musik sowie sein Engagement über Ländergrenzen hinweg werden behandelt. Rilling ist ein herausragender Botschafter Bachs und hat zur Wiederentdeckung romantischer Chormusik beigetragen. Er gründete 1981 die Internationale Bachakademie Stuttgart und leitet internationale Workshops. Für sein Engagement wurde er vielfach ausgezeichnet. Hanspeter Krellmann, ehemaliger Chefdramaturg der Bayerischen Staatsoper, hat zahlreiche Bücher über bedeutende Komponisten veröffentlicht und ist in der Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik aktiv.



